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Handball-Kreisliga: SuS Olfen

Furioser SuS Olfen ist haushoher Favorit

Olfen Hinter den Kulissen haben Olfens Handballer die Trainersuche für die erste Mannschaft beendet. Ein neuer Mann ist gefunden. Am Sonntag muss Olfen etwas dafür tun, dass der auch ein Kreisliga-Team übernimmt.

Furioser SuS Olfen ist haushoher Favorit

Michael Scholten wird seine Mannschaft auch gegen Schlusslicht ETG Recklinghausen antreiben. „Wir werden Recklinghausen behandeln, wie jeden anderen Gegner auch. Es gibt keine Veranlassung dazu, arrogant zu sein“, sagte er. Foto: Weitzel

Es ist offenbar entschieden: Michael Scholten, Handballtrainer des Kreisligisten SuS Olfen und gleichzeitig Abteilungsleiter, verkündete am Donnerstag, dass der SuS einen Nachfolger für sich auf dem Trainerstuhl gefunden hat. „Wer es ist, kann ich noch nicht sagen.“ Der Grund: Der neue Trainer möchte erst noch mit seinem derzeitigen Verein sprechen, bevor Olfen ihn vorstellt.

Der SuS selbst steht am Sonntagmittag (13 Uhr, Walter-Lohmar-Sporthalle, Blitzkuhlenstraße 81b, Recklinghausen) vor einem Pflichtsieg. Der Tabellenletzte ETG Recklinghausen ist Olfens Gastgeber. „Da kann es nur ein Ergebnis geben“, sagte Scholten, „wenn man mit 0:38 Punkten am Tabellenende steht ...“

Olfen hat Saisonsieg Nummer sieben also eingeplant, könnte damit wieder bis auf Platz zehn am Wochenende springen – und das wäre auch dringend notwendig. „Für uns kommen jetzt wichtige Wochen, wo wir maßgebend Punkte holen müssen“, sagte Scholten, der nach dem Hinspielsieg gegen Recklinghausen das Amt vom zurückgetretenen Ex-Coach Heino Rickmann übernommen hatte.

Ein Punktverlust in Recklinghausen wäre peinlich, ist aber nach Olfens furiosem Auftritt gegen den Tabellenzweiten SV Westerholt II vergangenen Samstag auch nicht zu erwarten. Olfen spielte da wie besessen und siegte am Ende mit 27:16.

Sportlich zollte Scholten seinem Gegner überraschend Respekt. „Die haben vor der Saison gesagt, dass sie absteigen werden, wollten aber keine Strafe zahlen. Hochachtung dafür, dass sie es jede Woche durchziehen. Sportlich ist das absolut lobenswert“, sagte Scholten.

An die eigene Mannschaft richtete er einen Appell: „Wir werden Recklinghausen behandeln, wie jeden anderen Gegner auch. Es gibt keine Veranlassung dazu, arrogant zu sein.“ Scholten fordert ein ordentliches Spiel seiner Sieben, „sonst verlieren wir gegen ETG.“

Torwart Henrik Billermann wird beim SuS noch länger ausfallen. Seine Handverletzung entpuppte sich als Bruch in der Hand. Frühestens in zwei Wochen rechnet Scholten wieder mit Billermann. Simon Steinkraus und Nicolas Bölken heißen die Männer zwischen den Pfosten. Fehlen wird auch noch Linksaußen Marcel Oberhag gesundheitlich bedingt. Für ihn stehen Justin Knebel und Jan Dreber bereit, die ihren Job zuletzt laut Scholten gut erledigt haben.

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