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Großes Schützen-Biwak mit Sternenpokalschießen

OLFEN Zu Fuß und mit der musikalischen Untermalung des städtischen Musicorps marschierten die rund 100 angetretenen Schützen zu ihrem Vereinsheim, wo das große Biwak mit Sternenpokalschießen ausgetragen wurde.

Großes Schützen-Biwak mit Sternenpokalschießen

Der 196. Schuss war der Siegerschuss von Hermann Quick (m.), der erste Vorsitzende Albert Böcker überreichte den Wanderpokal des Sternenpokalschießens. Mit ihrem Schützenbruder freuten sich Vitus Wenner (l.) und Udo Westrup.

Mit Pauken und Trompeten zog der Musik- Corps der Stadt Olfen gemeinsam mit der Bürgerschützengilde auf den Marktplatz, um die Namensschilder ihrer amtierenden Königspaare am Schützenbaum anzubringen.

Im Schützenfestjahr 2007 wurden Bettina und Klaus Pettrup zum Vogelschützenkönigspaar und Karl-Heinz Meile und seine Schwester Ursula Pachowsky zum Scheibenkönigspaar gekürt. „Die angebrachten Schilder sollen an unsere Königspaare erinnern und unsere Königspaare sind die Aushängeschilder unserer Gilde“, so der erste Vorsitzende Albert Böcker, vor dem Anbringen der Namensschilder am Schützenbaum. Zwanzig Jahre lang werden die Schilder dort hängen und alle zwei Jahre rutschen sie einen Platz auf. „Es gehört einfach dazu, ist ein schöner Brauch und ein Anlass zum Feiern“, meint die Vogelschützenkönigin Bettina Pettrup über die Tradition, die Namensschilder der Königspaare anzubringen.  „Wir begehen das Sternenpokalschießen in einem Schützenfest-freien Jahr, um die Mitglieder zu aktivieren, den Zusammenhalt im Verein zu stärken und natürlich um gemeinsam Spaß zu haben“, erklärte der erste Vorsitzende Böcker. Denn beim Sternenpokalschießen kann jeder ganz ohne Verpflichtungen mitschießen.

Auch die Frauen beteiligten sich und legten auf den gelben Stern an. Immer wieder stellten sich die Männer und Frauen an, um mit einer Schrotflinte des Kalibers 16 Stücke aus dem hartnäckigen Stern zu schießen. Und länger als gedacht hagelten die Kugel ins Ziel, denn erst beim 196 Schuss fiel der kaum mehr erkennbare Rest des Sterns zu Boden und brachte Hermann Quick den Sternenwanderpokal ein, den er nun zwei Jahre lang sein eigen nennen darf. Auf den Schultern seiner Schützenbrüder wurde Quick ins Haus getragen, um gemeinsam mit allen Kompanien das große Biwak zu feiern. 

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