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Klassik, Pop, Aufregung

150 Musikschüler geben in Olfen Konzert

Die Schüler der Olfener Musikakademie zeigten eindrucksvoll ihr Können. Sie hatten sich intensiv auf das traditionelle Konzert in der Olfener Stadthalle vorbereitet. Mit dem Lampenfieber gingen die jungen Instrumentalisten ganz unterschiedlich um.

Olfen

von Sabine Geschwinder

, 08.06.2018
Klassik, Pop, Aufregung

Beim Konzert der Musikakademie Olfen in der Stadthalle konnten die Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. Geschwinder © Sabine Geschwinder

Schon lange bevor das Konzert der Musikakademie-Schüler am Mittwoch in der Olfener Stadthalle beginnt, liegt Musik in der Luft. Gegen 16 Uhr klingen schon die ersten Töne über den Parkplatz. Drinnen üben die Schüler bereits fleißig für den Auftritt, erste Verwandte warten schon vor der Tür. Lea Hinz ist ein bisschen früh dran, ihre Probe ist erst für später geplant. Die 12-Jährige spielt Palladium und ist eigentlich schon ein alter Hase, etwa 15 Konzerte hat sie schon gegeben, schätzt sie. Aber von der Aufregung bleibt immer noch was übrig. „Jedes Konzert ist etwas anders“, sagt sie. Manchmal macht sie auf der Bühne kurz die Augen zu, „dann sehe ich die Leute nicht und spiele nur für mich“, erklärt sie.

Maike Dupont spielt seit über sieben Jahren Querflöte, sie sagt: „Ich bin nicht mehr so aufgeregt“, zwar bleibe immer ein bisschen Angst, Fehler zu machen. Doch eigentlich höre man die ja nicht.

5 bis 17 Jahre

Insgesamt treten an diesem Abend Schülerinnen und Schüler der Musikschule auf. Die jüngsten sind etwa 5, die ältesten 17 Jahre alt. Für Musikschulleiterin Susanna Biosca ist eine Gelegenheit wie dieses Konzert „ein Festtag“. Aufregung kann sie sich nicht erlauben. „Ich muss ja gleich die Geigen stimmen“, sagt sie. Also Proben koordinieren, Instrumente stimmen und später auch auf der Bühne dirigieren. Eigentlich haben ihre Schüler Einzelunterricht, in Vorbereitung auf das Konzert wird dann aber auch ein Teil in Gruppen geübt. Die Songs dafür, werden zur Hälfte von den Dozenten vorgegeben, zur anderen Hälfte von den Schülern und Schülerinnen selbst ausgesucht, wie Biosca erklärt.

Buntes Programm

So ist ein vielfältiges Programm herausgekommen. Die jüngsten Schüler spielen „Eine Insel mit zwei Bergen“, bekannt durch Jim Knopf aus der Augsburger Puppenkiste. Auch die Europa-Hymne „Ode an die Freude“, die Rock-Hymne „Nothing else Matters“ von Metallica oder der Pophit „Supergirl“ von Reamonn standen auf dem Programm.

Zu einigen Songs gab es auch Gesangsbegleitung. Erstmals führte Agnes Himmelmann an diesem Nachmittag durch das Programm und moderierte die verschiedenen kurzen und längeren Musikstücke. Zwischendurch gab es immer wieder reichlich Applaus der vielen Besucher, die sich gespannt anschauten, was die Kinder und Jugendlichen in der Musikakademie gelernt hatten. Den Abschluss des Konzerts bildete die Interpretation des bekannten Sommerhits „Despacito“ mit Violine, Viola, Querflöte, Cello und Gitarren. Dafür kamen etwa 120 Schülerinnen und Schüler auf und vor der Bühne zusammen und boten einen würdigen Abschluss.

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