Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Mit dem Fahrrad bis nach China

OLFEN Julie Tabbers und Marjolein Verhoeven aus Amsterdam fahren mit dem Fahrrad nach Peking (Beijing, China) zu den Olympischen Spielen. Ihr Tagesziel am Ostermontag war Olfen. „Vielleicht fahren wir auch weiter.“ Das wussten beide noch nicht genau, denn sie haben sich ein strenges Pensum gesetzt.

/
13 000 Kilometer bis nach China.

"Wir haben keine Angst vor dem Orient", so Julie.

Einhundert Kilometer mindestens, gerne auch einige mehr, wenn es das Wetter erlaubt. 13000 Kilometer wollen sie bis zum 16. August hinter sich gebracht haben. „Davon fahren wir 10000 mit dem Rad, den Rest mit Bahn und Schiff,“ sagte Marjolein. Auf ihrer langen Fahrt machten beide Halt in Olfen, bei Ria Leismann.

Unterstützung des Ruderteams

„Kurz einmal aufwärmen und frisch machen,“ wollten sich beide und fanden hier sofort glühende Anhänger. Wie, wann, warum, woher- die Fragen überschlugen sich. „Zwei Mädchen auf dem Fahrrad sind wie ein Magnet,“ stellte Marjolein lachend fest. Die beiden jungen Frauen sind am 22. März in Amsterdam gestartet und wollen am 16. August ihr Ruderteam, den Niederländischen Damen Achter, mit ihrer Freundin Annemarieke im Finalrennen unterstützen.

Dafür nehmen sie eine anstrengende, aber auch sehr interessante und informative Tour quer über die Kontinente auf sich. Übernachtet wird in Jugendherbergen oder im Zelt, das sie im Gebäck dabei haben. Jede trägt an ihrem Rad rund 30 Kilo davon mit. Dass eine derartige Tour nicht mit „Hollandrädern“ geschafft werden kann, sondern nur mit hochtechnischen Treckingrädern, liegt nahe.

Durchschnittliche Geschwindigkeit von 19 km/h

„Alles, was möglich war, wurde auf uns speziell abgestimmt,“ erklärte Julie. Dafür werden sie von einem niederländischen Fahrradhersteller gesponsert. Und so treten sie mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 19 km/h in die Pedale. Durch Südeuropa, über die Türkei bis an die iranische Grenze.

Wird es wirklich einmal gefährlich, so würden sie einen anderen Weg nehmen. Afghanistan werden sie aber nicht durchqueren.

Ein halbes Jahr haben Julie und Marjolein für ihre Fahrradtour eingeplant. Zurück geht es allerdings dann mit der Transsibirischen Eisenbahn bis Moskau und von St. Petersburg zurück nach Amsterdam.

/
13 000 Kilometer bis nach China.

"Wir haben keine Angst vor dem Orient", so Julie.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Nach Sturm Friederike

Einige Wege in Olfen weiterhin gesperrt

Olfen Die Stadt Olfen hob am Freitag die Sperrungen einiger Straßen auf, nachdem umgestürzte Bäume entfernt waren. Doch einige Wirtschaftswege bleiben auch noch über das Wochenende gesperrt.mehr...

Zu Gast beim Olfener Karneval

Peter Wackel: „Karneval ist mein Mallorca-Ersatz“

Olfen Peter Wackel ist der Stargast am Rosenmontag beim Olfener Karneval. Im Interview erzählt der Schlagersängerwarum er Karneval so mag und was sein Kostümfavorit für dieses Jahr ist. mehr...

Orkan-Böen

Sturmtief Friederike: Das sind die Auswirkungen für Olfen

Olfen Sturmtief Friederike fegte über Olfen hinweg. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Dafür sorgten umgestürzte Bäume für größere Schäden und gesperrte Straßen.mehr...

Karnevalszeit

Närrische Majestäten besuchen die RN-Redaktion

Olfen. Da war für kurze Zeit die Ruhe, die Journalisten brauchen, hin. Aus gutem Grund: Das Dreigestirn des Olfener Karnevals besuchte am Mittwochabend die Ruhr-Nachrichten-Redaktion in Selm. Die Bilder des Besuchs.mehr...

Olfener Karneval

Wagenbauer bereiten sich auf Umzug vor

Olfen Noch bis Ende Januar können sind Anmeldungen für den Nelkendienstagumzug möglich. Bei ihrer Wagenbauerversammlung hat die KG Kitt erklärt, was am Umzugstag zu beachten ist, welche Fahrzeuge mitfahren können und welches Wurfmaterial erlaubt ist.mehr...

Nach Bürgerentscheid

Skatepark soll ab Herbst gebaut werden

Olfen. Der Bürgerentscheid ist Geschichte, der Skatepark zwischen Friedhof und Steveraue wird gebaut. Nun hat die Bürgergemeinschaft hat über ihre Zukunft entschieden und die Verwaltung setzt die Planung fort.mehr...