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Norddeutsche Fotomeisterschaft in Olfen

Keine leichte Aufgabe für die Juroren: Am Wochenende fand die 25. Auflage der Norddeutschen Fotomeisterschaft statt. Jürgen Rei vom Fotoclub Olfen hatte diesen zweithöchsten Wettbewerb in Deutschland zum ersten Mal in die Steverstadt geholt.

Norddeutsche Fotomeisterschaft in Olfen

In langen Reihen liegen die Bilder zur weiteren Bewertung aus.

Von insgesamt 672 eingereichten Bildern mussten Volker Frenzel (Meister der Fotografie), Udo Krämer (amtierender Süddeutscher Meister) und Theo Wolters (Redaktionsleiter der Ruhr Nachrichten in Selm) die besten 25 Fotos in den drei Kategorien „freies Thema“, „Stille“ und „Immer zwei“ ermitteln.

Für die Auswertung der Fotos hatte er die Stadthalle gewählt, in der sich auf langen Tischreihen Unmengen an Fotos erstreckten. An der Ausschreibung nahmen 47 im DVF (Deutscher Verband für Fotografie) organisierte Clubs und 28 Direktmitglieder im DVF teil. Das macht 224 Mitglieder, die jeweils drei Bilder zu den genannten Themen einschickten. Das machte die Auswahl nicht gerade leicht und nicht immer waren sich die Juroren einig. Was der eine für interessant hielt, wollte der andere nicht dabei haben. Doch die Mehrheit der drei Juroren zählte. „Aber nur unter Protest“, meinte Udo Krämer immer wieder einmal zwischendurch, wenn seine Meinung nicht berücksichtigt wurde. Sofort aussortiert wurden unscharfe und schlecht bearbeitete Fotos.

Das Thema „Stille“ war anscheinend sehr schwierig zu fassen. Viele Fotografen reichten Fotos von Friedhöfen, Kirchen oder Landschaften ein. Einsame Seen, Boote am Ufer fanden nicht oft die Zustimmung. „Wie eine Urlaubskarte, deshalb raus“, lautete auch das Urteil. „Die Stille muss rüberkommen, nicht nur die Leere“, versuchte Volker Frenzel die Thematik zu beschreiben. Ebenso waren grelle, bunte Farben nicht geeignet. „Die schreien ja direkt“, war der Kommentar hierzu. Also auch nicht still. Schwarz-weiß hatte da mehr Chancen.. Ein Bild von einem Friedhof vor der Kulisse einer Großstadt fand wiederum Beachtung. Die Gegensätze in diesem Bild machten es bemerkenswert. Runde um Runde wurden die Fotos so bewertet, bis die besten 25 nach sechs Stunden fest standen. Die Preisverleihung wird am 25. Oktober um 15 Uhr im Bürgerhaus stattfinden. Danach folgt eine Ausstellung vom 25. Oktober bis 9. November.

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