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Transport nach Bedarf

Olfener Schulbus-Projekt erhielt Preis in Berlin

OLFEN Riesenerfolg für Olfen: Das Projekt "Rechnen mit dem Schulbus" wurde von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit dem ersten Preis verbunden mit 3000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Damit gehört die Stadt zu den Siegern des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge - In ländlichen Räumen mobil!".

Olfener Schulbus-Projekt erhielt Preis in Berlin

Bundes-Verkehrsminister Peter Ramsauer (3.v.l.) gratuliert den Olfener Ideengebern für das Schulbusprojekt (v.l.): Anne Behr (Stadt Olfen), Gerrit Tranel (Kreis Coesfeld), Julia Arns (Stadt Olfen), Olfens Bürgermeister Josef Himmelmann und Helmut Südmersen (RNVG).

Vertreter der Stadt, des Kreises Coesfeld und der Regionalen Nahverkehrsgemeinschaft (RNVG) nahmen die Auszeichnung in Berlin entgegen.

„Ich danke allen Teilnehmern für ihr kreatives Engagement, mit dem sie sich für mehr Lebensqualität in den kleineren Städten und Gemeinden einsetzen“, lobte Ramsauer.Die Olfener machten sich bei dem Projekt um die Auslastung von Schulbussen Gedanken, die oft halb leer fahren, andererseits müssen immer mehr Schüler wegen unterschiedlicher Unterrichtszeiten lange auf den Bus nach Hause warten. Nicht jedoch in Olfen. Dort fährt der Schulbus nach dem tatsächlichen Bedarf. Chipkarten, die die Schüler bei sich tragen, machen bedarfsgerechten Transport möglich. Anhand der registrierten Daten wird jeweils beim Zustieg eine optimierte Fahrstrecke errechnet.

So sind nicht mehr drei Busse 42,7 Kilometer und 88 Minuten unterwegs. Sondern zwei Busse fahren in 41 Minuten nur noch 24,3 Kilometer. Ein Gewinn für die Schüler, die ohne Umwege nach Hause kommen, für die Stadt, die Geld spart, und für die Umwelt, weil der Verkehr reduziert wird, so die Meinung der Jury.

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