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Wasser-und Bodenverband auf Gewässerschau

OLFEN Der Bisam, der trockene Herbst und Äcker, die zu dicht an die Böschungen reichen: Das sind die Dinge, die dem Wasser- und Bodenverband „Stever und Lippe Olfen“ derzeit zu schaffen machen. Die Verbandsmitglieder trafen sich zu ihrer alljährlichen Gewässerschau.

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Die Mitglieder des Wasser- und Bodenverbandes an der Kläranlage in Vinnum.

Bisamratten bedrohen die Böschungen der Gewässer.

Sie nahmen sich dabei einige Abschnitte aus dem rund 7 000 Hektar großen Verbandsgebiet vor, das Olfen, Vinnum und ein Drittel von Seppenrade umfasst. Am Ende zog Verbandsvorsteher Alfons Roerkohl ein insgesamt positives Fazit: „Unser allgemeinder Eindruck war, dass das Gewässernetz im Bereich Olfen und Seppenrade gut geräumt und gepflegt ist. Es gab keine Beanstandungen.“  

Doch dann machte Roerkohl auch deutlich, wo der Schuh drückt: „Die Bewirtschaftung einiger Ackerflächen findet zu dich am Gewässer statt.“ Deshalb könnten Räumfahrzeuge an manchen Stellen nicht mehr auf festem Boden fahren.   Außerdem könnten Pflanzenschutzmittel von einem zu nahen Feld leicht in den Vorfluter geraten, was zu einem erheblichen Mangel der Wassergüte führe. Gesetzlich sei ein ein Meter breiter Streifen zwischen Acker und Böschung vorgeschrieben. Alfons Roerkohl appellierte an die Landwirte, diese Vorschrift einzuhalten. Außerdem stellten der Verbandsvorsteher und seine Kollegen fest, dass wegen des trockenen Herbstes zurzeit sehr wenig Wasser in den Vorflutern sei. Deshalb habe der Aufwuchs, der im August und September entfernt wurde, schon wieder mächtig zugelegt.

Drittes Problem ist das Wirken der Bisamratten. Die Nager zerstören die Böschungen der Gewässer in großem Umfang. Deshalb sucht der Wasser- und Bodenverband dringend zwei Bisamfänger. Sie werden mit einem Ausweis ud Fallen ausgerüstet und bekommen pro gefangenem Bisam 5 Euro.

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