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Olympische Erholung

WATTENSCHEID Ganz im Zeichen der olympischen Sommerspiele in Peking stand in diesem Jahr die Stadtranderholung des Caritasverbands für Bochum.

Olympische Erholung

Die beiden Paralympics-Teilnehmer Uta Streckert und Nils Stein (im Vordergrund von links nach rechts) hatten Besuch von den Kindern und Betreuern der Caritas-Stadtranderholung.

Höhepunkt war ein Besuch des Olympiastützpunkts im Wattenscheider Lohrheidestadion, wo die Sechs- bis Zwölfjährigen und ihre Betreuer auf zwei Sportler der Paralympics trafen. Aber auch an den anderen Ferientagen konnten die Jungen und Mädchen in den beiden Camps im Herner Gysenberg-Park viel Spannendes rund um das größte Sportereignis der Welt entdecken.

Unter Anleitung der pädagogischen Fachkräfte befassten sich die Kinder in Projektgruppen sowohl mit der Geschichte Olympias und seinen Symbolen als auch mit den olympischen Sportarten und Teilnehmerländern. Im Gespräch mit chinesischen Gästen und beim Schnupperkurs in asiatischen Entspannungs- sowie Kampf- und Verteidigungstechniken hatten die kleinen Feriengäste außerdem Gelegenheit, das Gastgeberland China und seine kulturellen Besonderheiten kennen zu lernen.

Trainings-Eindrücke

Beim Besuch des Olympiastützpunkts im Wattenscheider Lohrheidestadion konnten die Jungen und Mädchen einem Training der Paralympic-Teilnehmer Nils Stein und Uta Streckert zuschauen. Die beiden Sprinter, die unter einer körperlichen Spastik leiden, berichteten von ihren Vorbereitungen für die olympischen Weltspiele des Behindertensports, die unmittelbar nach Ende der Olympischen Spiele ebenfalls in Peking stattfinden werden. Besonderen Eindruck hinterließ bei den Kindern der Wettlauf, zu dem die beiden Sportler die Kinder am Ende ihres Besuchs einluden.

Weitere Programmpunkte der Stadtranderholungsmaßnahme, die täglich von 8 bis 17.30 Uhr stattfand, waren Schwimmen und Töpfern, Inline-Skaten, ein Besuch im Zoo und Speed Stacking, ein bei Kindern und Jugendlichen derzeit angesagter Geschicklichkeitssport mit Bechern.Eltern entlasten

Der Caritasverband Bochum organisiert schon seit Ende des Zweiten Weltkriegs Ferienerholungsmaßnahmen für Kinder. Die Idee wurde in den Nachkriegsjahren geboren, um die Kinder aus den zerbombten Stadtgebieten herauszuholen und ihnen Spiel, Spaß und vor allem Essen anzubieten. "Heute", so Ute Begier, Leiterin der Caritas-Fachabteilung für Kur- und Erholungsmaßnahmen, "sieht der Caritasverband Bochum seine Aufgabe darin, den Kindern interessante Freizeitalternativen aufzuzeigen und berufstätige Eltern zu entlasten."

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