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Opfer einfach so krankenhausreif geprügelt

BOCHUM/WITTEN Zwei 18 und 19 Jahre alte Freunde aus Witten müssen sich seit Freitag wegen einer brutalen Gewalttat vor dem Bochumer Bezirksjugendschöffengericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, im November 2007 einen Fußball-Fan (49) ohne ersichtlichen Grund auf offener Straße krankenhausreif geschlagen zu haben.

Opfer einfach so krankenhausreif geprügelt

Die Tat passierte am Abend des 10. November 2007 an einem Spielplatz an der Breite Straße. Der 49-Jährige wusste wahrscheinlich gar nicht, wie ihm geschah. Er wurde geschlagen, getreten, verlor sogar kurzzeitig das Bewusstsein. Die Ärzte stellten später eine Gehirnerschütterung, einen Nasenbeinbruch, Platzwunden und Hämatome an beiden Augen fest. Außerdem fehlten drei Schneidezähne, weitere Zähne waren locker.

Einer der Angeklagten hat seine Beteiligung an der Prügelaktion gleich zu Beginn des Prozesses gestanden. Das spätere Opfer sei vom Fußball gekommen (Borussia Dortmund), man habe sich zunächst ganz normal mit ihm unterhalten. Doch dann sie die Situation irgendwie außer Kontrolle geraten. Sein mitangeklagter Freund hat die Vorwürfe dagegen bestritten. Er will nur in der Nähe gestanden haben. Der Prozess wird fortgesetzt.

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