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Pavillon-Abriss an der Otto-Schott-Realschule

WITTEN Mit monotonem Motorgeräusch zerlegt der Bagger auf dem Hof der Otto- Schott-Realschule Am Viehmarkt unermüdlich die Konstruktion eines Leichtbaupavillons. Bis zur Mitte der Woche wird nichts mehr von dem Gebäude mit zwei Klasenräumen übrig sein, das seit 1974 dort gestanden hat.

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Klaus Böde, Bauleiter der Abrissarbeiten aus dem Amt für Gebäudemanagement.

Der Abrissbagger war auf dem Schulhof der Otto Schott-Realschule im Einsatz. Bis zur Mitte der kommenden Woche soll vom früheren Pavillon nichts mehr zu sehen sein.

"Viel länger als geplant"; versichert Klaus Böde, Bauleiter der Abrissarbeiten aus dem Amt für Gebäudemanagement. Eigentlich hatte man ihm nur eine Lebensdauer von zehn, allerhöchstens 20 Jahren zugedacht. Jetzt sind es 34 geworden.

Ratten unter dem Gebäude "Es gibt an der Schule weniger neue Klassen als Abgänger aus den Zehnerklassen", weiß Böde. Das sei die Chance gewesen, sich von dem Pavillon zu trennen. Auch sein Nachbar soll so bald wie möglich ausgedient haben. Bei ihm zumindest gibt es das Problem nicht, dass Ratten unter dem Gebäude hausen. "Unter dem Pavillon, den wir jetzt abreißen, gab es Hohlräume. Wir haben bei den Arbeiten noch ein bis zwei alte Nester gefunden", erläutert der Bauleiter. Die Nager selbst seien schon bei ihrer Entdeckung mit Rattenködern bekämpft worden.

Fünf bis sechs Jahre lang gab es dort das Problem, dass es um den Pavillon herum und innen drin immer mal wieder bestialisch stank: "Der Geruch verwesender Ratten."

Schutt muss sorgfältig getrennt werden Der Abriss hat bereits vor einer Woche angefangen. Die Arbeiten nehmen so viel Zeit in Anspruch, weil das gesamte Material nach den neuen Bestimmungen sorgfältig getrennt und entsorgt werden muss. Die Kosten veranschlagt Böde mit rund 17 000 Euro. Dagegen zu rechnen ist, dass der Unterhaltungsaufwand für die Leichtbaupavillons hoch ist: "Wir hatten in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit dem Dach."

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