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Pleiger sichert Arbeitsplätze durch Unternehmen in China

WITTEN Rund 400 Arbeitsplätze im Hammertal - "gesichert durch unser größtes Standbein: den Markt in Asien", sagt Dr. Karl J. Kraft, Geschäftsführer der Paul Pleiger Maschinenfabrik. In Kürze eröffnet das zweite Unternehmen in China.

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Die Geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Karl J. Kraft und Verena Pleiger setzen für unternehmerische Aktivitäten auf dem chinesischen Markt auf chinesische Fachkräfte wie Gang Li. Vorher allerdings müssen diese im Wittener Unternehmen mitarbeiten.

Pleiger, Logo

Das Gebäude des zweiten Unternehmens in Nanhui steht schon.

"Denn aus Europa ist der Schiffsbau weitgehend ausgewandert. Aber die Koreaner und Chinesen, die bauen noch anspruchsvolle Schiffe - auch für europäische Reeder", so Kraft. Chinesischer Standort Seit der Jahrtausendwende ist Pleiger deshalb auch mit einer Produktionsstätte in Shanghai vertreten. 40 Chinesen montieren dort für das Familienunternehmen, die Hauptkomponenten kommen aus Witten.

Der Schritt zur eigenen Produktion in China war vorprogrammiert. "Wenn man in einem Land nicht produziert, kann man dort keine Geschäfte machen", erklärt Verena Pleiger (39), ebenfalls Geschäftsführende Gesellschafterin. "Sonst ist man einfach zu abhängig vom Wechselkurs. Dann werden wir immer teurer und irgendwann können sich die anderen unsere Produkte nicht mehr leisten", ergänzt Kraft.

Ein Gemeinschaftsunternehmen mit Chinesen ging pleite Nach über 30 Jahren Geschäftsbeziehungen zu China fiel der Sprung auf den fremden Markt nicht mehr allzu schwer. Allerdings kam 2000 nur ein selbstständiges Unternehmen in Frage, in dem die Pleiger-Gesellschafter selbst über sämtliche Vorgänge und Investitionen bestimmen konnten. Denn ein erstes Joint Venture, ein Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Geschäftspartnern, ging pleite. "Da Steuerung und Kontrolle im Joint Venture beim chinesischen Partner liegen, hauen die einen schon mal übers Ohr. Die Chinesen sind sehr geschäftstüchtig", schmunzelt Kraft. Bald eröffnet ein zweites Unternehmens in China

Der Austausch mit den chinesischen Mitarbeitern ist den Gesellschaftern wichtig. Erst wenn diese am Wittener Standort mitgearbeitet haben, kommen sie vor Ort zum Einsatz. Die ersten Jahre in China seien allerdings ein Zuschussgeschäft. Erst nach rund drei Jahren Standortsuche und Mitarbeiterausbildung sei die Produktion dort voll angelaufen. Da kommen Steuervorteile sehr gelegen.

Inzwischen steht Pleiger kurz vor der Eröffnung eines zweiten Unternehmens in Nanhui. Neben der Elektronik liegt der Schwerpunkt hier auf Hydraulik. Vier Ingenieure sind schon eingestellt. 16 sollen folgen

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