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Profis am Werk: Zeltfestival bewältigt ganz cool die letzten Arbeiten

WITTEN Freitagnachmittag. Stunde X vor dem Start des 17-tägigen Zeltfestivals am Kemnader Stausee: Es wird geschraubt, gebohrt, gehämmert. Der Countdown läuft, doch von Hektik keine Spur.

Profis am Werk: Zeltfestival bewältigt ganz cool die letzten Arbeiten

Es sieht noch chaotisch aus. Überall wird aufgebaut.

Ein geordnetes Chaos. "Das schaffen wir locker", sagt Bernd Wittenberg, der Herr der Technik vor Ort. Er und sein Team sind dabei, das große 3000-Mann-Zelt so auszustaffieren, das sechs Stunden später Jan Delay&Disko No.1 losrocken kann. Der riesige Bühnenaufbau erhält den letzten technischen Schliff.

Schwarze Stoffe

Während der 40-jährige Wittenberg die Elektronik am Mischpult überprüft, verkleidet Team-Kollege Rolf Hacker das Bühnen-Gerüst mit schwarzen Stoffen. Dazwischen tapert Produktions-Hund "Balou" umher. Zwischendurch kommt Kati Grau vorbei, um nach dem rechten zu sehen. Die 21-jährige gehört zum Security-Dienst, der die ganzen 17 Tage für Ordnung auf dem Terrain am See sorgt. Kaum ist sie auf der Bühne, steht sie im Rampenlicht. Die drehbaren Spots werden grad getestet ebenso der Hazer, die Nebelmaschine. Rauchschwaden bewegen sich in Richtung Zeltausgang.

Beim Markt der Möglichkeiten arbeiten Profis Knappe 100 Meter weiter, ganz nah am Eingang des Zeltfestivals an der Luhnsmühle, wird der Markt der Möglichkeiten aufgebaut. Dort hat Peter Lihs das Sagen. Cool meint er: "Klar werden wir pünktlich fertig, wir sind doch alle Profis." Den Eindruck vermittelt auch Knut Schoreisz, der alter Hase bei Tollwood ist, der Mutter aller Zeltfestivals, das zweimal jährlich in München stattfindet. "Dafür, das hier das allererste Zeltfest gefeiert wird, ist die Organisation topp", lobt er, "Hut ab." Am Kemnader See ist er mit seiner "Welt der Steine" zugegen. Jonglierartikel hat Peter Schnock an seinem Stand. Verlorene Köche stehen vor dem Gastro-Zelt rum Auch er ein erfahrener Tollwood-Aussteller. Mit dem besten Öl der Welt ist Fouad El-Hasnaoui angereist. Er öffnet seinen orientalischen Markt mit tunesischem Handwerk aus Olivenholz und Keramik und Spezialitäten wie eben diesem Arganöl.

Noch ein wenig verloren stehen Pascal Schöwer und Michelle Maginno vor ihrem toll ausstaffierten Gastro-Zelt. Die beiden Köche des "Henrichs" aus Hattingen warten auf die Lieferung der vorbereiteten Speisen. Ein Rad Käse wird geschleppt und der Deckel der Kaffeemaschine klemmt Als sie kurz darauf kommen, ist Schwerstarbeit angesagt. Pascal Schöwer muss ein Rad Käse schleppen. Im PetitBistro holt sich soeben Sylvia Koepska Rat per Handy. Sie hat Probeme mit dem Deckel der Kaffeemaschine. Ihr kann geholfen werden. Auch sie geht zielgerichtet vor, ohne in Hektik zu verfallen. Es ist nicht von der Hand zu weisen. Hier sind Profis am Werk.

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