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Protestmarsch gegen Masterplan in Herbede

HERBEDE Die eigene Zukunft trugen Herbeder Bürger symbolisch zu Grabe. Der Trauermarsch am Schwarzen Donnerstag geleitete den „Albtraum“ im Sarg durch die mit Grablichtern geschmückte Meesmannstraße.

Protestmarsch gegen Masterplan in Herbede

Symbolischer Trauermarsch durch Herbede.

Der Zug endete vor der Sparkasse, wo Gerd Sauer vom Bürgerkreis noch einmal die Ablehnung der Herbeder zum Masterplan per Megaphon deutlich machte. „Andere Städte brauchen für einen Masterplan Jahre bis zur Abstimmung, hier wird er in zwei Sitzungen durchgeheizt“, kritisierte auch Günter Schröder, Leiter des St. Joseph-Altenheims. „Wir befürchten, dass das Gerberviertel rapp-zapp verhökert werden soll und die Stadt sich das Geld einstreicht.“ Für Herbede sei es das „Aus“, sollte im zentrumsfernen Gerberviertel ein Discounter angesiedelt werden, ist die einhellige Meinung.

Keine Unterversorgung„Der Masterplan orientiert sich zu stark an den kleinen Betriebsgrößen“, kritisiert Dieter Böhle vom Bürgerkreis, der die prognostizierte Unterversorgung mit Lebensmitteln stark bezweifelt. Zum einen gebe es Lebensmittelketten, die sich mittlerweile wieder weg orientieren würden von den Riesenläden, zum anderen sei Platz genug zur zentrumsnahen Ansiedlung weiteren Handels, beispielsweise neben Plus.

Empörung

Anwohner Nico Dogantzis ist empört, dass mit dem Masterplan das Bürgerbegehren für den Erhalt des Gerberviertels übergangen werden, so als ob es gar nicht existiert habe. „Man muss die ganze Planung sensibler und kreativer gestalten und kann nicht einen gewachsenen Teil von Herbede einfach platt machen.“ „In allen Stadtführern liest man vom besonderen Charme Herbedes, davon wird aber nicht mehr viel übrig sein, wenn ein Discounter am Rande die Kaufkraft absaugt“, ist Gerd Sauer überzeugt. Denn so viel steht fest: Sollte ein Lebensmitteldiscounter mit 150 freien Parkplätzen in Konkurrenz zur Meesmannstraße treten, dann würde der dortige Lebensmittelmarkt schließen. Was Leerstände nach sich ziehen und ein langsames Ortskern-Sterben einleiten würde. Die Einzelhändler wollen bis zum 12. Dezember Unterschriften sammeln und dem Rat vor der Beschlussfassung des Masterplans vorlegen. 

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