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Prozess: Gefangener wehrte sich nach Großalarm

BOCHUM Das war vielleicht eine Aufregung: Am 4. Februar 2008 wurde in der Krümmede Großalarm ausgelöst. Alle verfügbaren Kräfte wurden zusammengerufen, auch die Polizei alarmiert. Der Verdacht: ein geplanter Massenausbruch mit Geiselnahme.

Prozess: Gefangener wehrte sich nach Großalarm

Das erzählte gestern einer der Schließer der JVA vor dem Bochumer Amtsgericht. Ob es den Ausbruch tatsächlich gegeben hätte, weiß man nicht. Folgenlos blieb der Alarm allerdings auch nicht. Zumindest nicht für den Gefangenen, der sich gestern wegen versuchter Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor Gericht verantworten musste. Der 32-Jährige hatte sich bei der angeordneten Körperdurchsuchung geweigert, auch seinen Allerwertesten vorzuzeigen. "Das ist ein sehr beliebtes Versteck", erklärte der Justizvollzugsbeamte. Dort würden Häftlinge häufig Handys, SIM-Karten oder Waffen mit Klebestreifen befestigen. Als der Angeklagte einen Beamten bedrohte, wurde er zu Boden gerissen und fixiert. Dabei wehrte er sich.Keine Verletzten

Schlimm sei die Sache aber nicht gewesen. Keiner sei verletzt worden, resümierte der Beamte. Er habe sich deshalb gewundert, dass die Gefängnisleitung überhaupt Anzeige erstattet habe. Er selbst hätte das nicht getan.

Das Gericht war ähnlicher Auffassung, zumal der Gefangene danach fünf Tage in Einzelhaft zubringen musste. Auf eine Verurteilung wurde deshalb verzichtet.

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