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RUB weitet Service aus

QUERENBURG Für vier so genannte Förderlinien verwendet das Rektorat der Ruhr-Universität Bochum den zentralen Anteil der Studienbeiträge in diesem Winter- und im kommenden Sommersemester.

RUB weitet Service aus

Schluss mit den ungemütlichen Lernbedingungen: Die Studiengebühren, gegen die die Studierenden in einem Sommercamp protestierten, werden für eine bessere Ausstattung und einen erweiterten Service verwendet.

Die rund 6 Mio. Euro sollen für die "Verbesserung der Ausstattung", "des Services", für "erweiterte spezielle Angebote" sowie für Maßnahmen der "Qualitätssicherung" ausgegeben werden. Darauf haben sich Rektorat und Senat einstimmig in der letzten Senatssitzung geeinigt. In der Ruhr-Uni sind rund 18 Mio. Euro Studienbeiträge pro Jahr verfügbar. Davon werden ein Drittel zentral und zwei Drittel dezentral von den Fakultäten verausgabt.

Moderne Lernformen

Der größte Teil der zentralen Mittel ist dafür vorgesehen, die Ausstattung von Seminaren und Übungsräumen zu erneuern. Ziel ist, mit rund 2 Mio. Euro die zum Teil mehr als 30 Jahre alte Ausstattung an die modernen Lernformen anzupassen. Weitere Mittel in der Förderlinie "Ausstattung" sind geplant für zusätzliche studentische Arbeitsplätze, für Lehrbücher und e-books sowie für den Zugang zu speziellen Datenbanken für Studierende.

Den Service für Studierende will die RUB verbessern, indem sie die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek deutlich auf Mo-Fr, 8 bis 24 Uhr, sowie Sa und So, 11-20 Uhr, erweitert. Studentische Arbeitsräume sollen ebenfalls länger geöffnet sein. Darüber hinaus wird die Software für die Studien- und Prüfungsorganisation - mitfinanziert aus Studienbeiträgen - um zusätzliche Funktionalitäten erweitert.

Tutoren schulen

Spezielle Angebote in der Lehre, die ausgebaut werden sollen, sind unter anderem die Schreibberatung im Schreibzentrum der RUB, das Fremdsprachenangebot sowie das eLearning - letzteres im Verbund der Universitätsallianz Metropole Ruhr (mit der Universität Duisburg-Essen und der TU Dortmund).

Mit zwei Maßnahmen will die Ruhr-Uni das Qualitätsmanagement in der Lehre verbessern: mit einer gezielten Schulung von Tutorinnen und Tutoren sollen die Eingangs- und Fachtutorien verbessert werden. Außerdem will die RUB die Evaluation der Lehre durch studentische Veranstaltungskritik fördern.

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