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Rad und Gemeinschaft

Mitte In der Innenstadt gab es gestern hör- und sehbar nur ein Thema: den Sparkassen Giro. Das galt nicht nur für die Fahrer, sondern vor allem für die Besucher.

Rad und Gemeinschaft

<p>Der Mini Giro startete kurz nach den Profis.</p>

Der gesamte Südring wurde zur Erlebnisgasse umfunktioniert, auf der Stände zum Essen, Trinken und Spielen einluden. Dennoch: Die größte Aufmerksamkeit schenkten die Bochumer spätestens nach dem Start den Radprofis selbst. So säumten die Zuschauer die Strecke rund um den Start- und Zielpunkt an der Ecke Luisenstraße und warteten geduldig, bis die Radprofis blitzschnell an ihnen vorbei sausten oder verfolgten das Geschehen auf dem Monitor.

Gemeinschaftsgefühl

Mit Rasseln und Pfeifen stimmten sie dann gemeinsam eine Geräuschkulisse an, die die Fahrer unterstützen sollte. Besonders in diesen Momenten, erzählten einige Giro-Fans, entstehe ein Gemeinschaftsgefühl. "Bei solchen Ereignissen hat man das Gefühl, dabei sein zu müssen", erzählte Annelie Philipsenburg. Jedes Jahr komme sie zum Giro: "Hier ist immer Festtagsstimmung, vor allem beim ganzen Drumherum." Auch die Kinder kamen gestern auf ihre Kosten. Am aufregendsten war wohl der traditionelle Mini Giro, der kurz nach den Profis an der Ecke Kortumstraße startete. Familie Schlitzkus ist extra aus Essen angereist. Während Dirk Schlitzkus sich am frühen Morgen schon beim Jedermann Giro probiert hatte, waren am Nachmittag eben die fünfjährigen Zwillinge Nick und Paulina dran, die von ihren Eltern freilich lauthals unterstützt wurden. Ihre noch jüngeren Mitstreiter, Nicolas und Philipp Lüert, waren ebenfalls mit den Eltern gekommen.

Auf wackligen Rädern

"Wir haben gestern Abend erst vom Mini Giro erfahren und Nicolas wollte unbedingt mitfahren", erklärte Mutter Ulrike. Der Vierjährige zeigte sich schon im Vorfeld sicher auf seinem Gefährt, sein zweijähriger Bruder dagegen war noch ein bisschen wackelig auf den Rädern. Ein paar Meter weiter endete die Erlebnisgasse mit der Bühne, auf der im Wechsel Cheerleadergruppen und Musikbands zu sehen waren, die die gesamte Straße beschallten.

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