Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Hauptausschuss

Entscheidung zum „Hohen Weg“ vertagt

Raesfeld Einstimmig hat der Raesfelder Hauptausschuss die Entscheidung über Möglichkeiten zur Reduzierung des Verkehrs auf dem „Hohen Weg“ vertagt. Der beauftragte Verkehrplaner sieht weder ein Problem noch eine Lösung.

Entscheidung zum „Hohen Weg“ vertagt

Über zu viel Verkehr im verkehrsberuhigten Teil des „Hohen Wegs“ beschweren sich die Anwohner. Doch eine echte Lösung des Problems scheint es nicht zu geben. Foto: Berthold Fehmer Foto: Foto: Berthold Fehmer

In der Sitzung am Montag stellte Thorsten Brandt (Planungsbüro Hahm) Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung (wir berichteten) vor. Fast ein Dutzend Anwohner folgte den Ausführungen. 99 Fahrzeuge pro Stunde hatten die Zähler als Spitzenwert am 13. Juni am Knotenpunkt Hoher Weg/Weseler Straße von 16 bis 17 Uhr gezählt. „Relativ gering“, so Brandt, sei die Verkehrsbelastung des „Hohen Wegs“, da der Gesetzgeber 150 Fahrzeuge pro Stunde als verträglich für verkehrsberuhigte Bereiche erachte. Insgesamt seien 1100 Fahrzeuge täglich auf dem „Hohen Weg“.

Gemessen wurde auch der Durchgangsverkehr. „Überwiegend Anwohner“, so Brandts Fazit, seien auf dem „Hohen Weg“ unterwegs – nur 24,3 Prozent seien dem Durchgangsverkehr zuzurechnen, wobei dieser in die angrenzenden Wohngebiete führe.

„Extrem unattraktiv“

Brandt über den „Hohen Weg“: „Diese Straße hat nicht nur die Funktion einer reinen Wohnstraße.“ Dagegen sprächen das Kolpinghaus und die St.-Sebastianschule in diesem Bereich. Es gebe kaum Möglichkeiten, den geringen Durchgangsverkehr zu verhindern. „Dann müssten Sie es extrem unattraktiv machen, diesen Weg zu befahren.“ Baulich sei das kaum möglich, da der Weg im nördlichen Bereich schon sehr eng sei. Brandt: „Anwohnern würde es auch keinen Spaß machen, alle fünf Meter über einen Buckel zu fahren.“

„Hilfe anbieten“

Mögliche Einbahnstraßen könnten nur die Hälfte des Durchgangsverkehrs erwischen. Aufgrund der geringen Zahl der Fahrzeuge würden Anwohner das aber kaum bemerken. Aufgrund des Ausweichverkehrs könnten Anwohner der gleich belasteten Straße „Zum Esch“ auch laut Brandt zurecht sagen: „Warum wollt ihr die bei uns durch die Straße schicken?“ „Wir würden den Anwohnern gern eine Hilfe anbieten“, sagte Rupert Koller (UWG). Hans-Dieter Strothmann (CDU) fügte hinzu, dass man die Sorgen der Anwohner sehr ernst nehme. Aber auch: „Alles, was man macht, muss machbar und sinnvoll sein.“ Bernhard Bölker (CDU) schlug vor, dass die Informationen in den Fraktionen diskutiert werden sollten, was so beschlossen wurde.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Baugebiets-Erweiterung

Rat lehnt Bürgerantrag zur Stockbreede ab

Raesfeld Die Anwohner der Stockbreede sind mit ihrem Bürgerantrag zur Verzögerung der Ausweisung neuer Wohnbauflächen gescheitert. Klaus Rybarczyk (SPD): „Die Erweiterung der Stockbreede steht unter keinem guten Stern.“mehr...

Tödlicher Unfall in Raesfeld

Auto kracht gegen einen Straßenbaum - 80-Jährige stirbt

Raesfeld Bei einem Unfall auf der Straße „Zum Michael“ ist am Montagnachmittag eine 80-jährige Beifahrerin so schwer verletzt worden, dass sie kurze Zeit später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. mehr...

Haus Epping

Abriss-Termin soll verschoben werden

Raesfeld Das als Flüchtlingsunterkunft genutzte ehemalige Hotel „Haus Epping“ soll weiter stehen bleiben. Obwohl der Abriss bereits 2015 beschlossen wurde.mehr...

Rat beschließt über Erweiterung

Bürgerantrag gegen Stockbreede-Baugebiete

Raesfeld Bis 2033 soll die Gemeinde Raesfeld die Planung für die Erweiterung des Baugebiets Stockbreede zurückstellen. So fordern es Anwohner in einem Bürgerantrag. Die Verwaltung ist aber anderer Meinung.mehr...

Flashmob

300 tanzten für einen guten Zweck

Raesfeld Gerade als alle dachten, der Raesfelder Rosenmontagszug sei vorbei, ertönte auf einmal das Lied „Good Time“ von Alan Jackson. Das Zeichen für die gut 300 Line-Dancer.mehr...