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Verwaltungsvorschlag

Radweg soll über den Pohlweg führen

Raesfeld Gegen einen neuen Radweg an der Homerstraße, wie ihn die Raesfelder CDU und Anlieger aus Homer beantragt hatten, spricht sich die Raesfelder Verwaltung nach ihrer Prüfung aus.

Dem Planungsausschuss (Sitzung am 24. April, 17 Uhr) wird vorgeschlagen, auf eine Verlängerung des Radwegs an der Homerstraße (K 39), von der Weseler Landstraße bis zur Homerstegge, zu verzichten. Für die 650 Meter Radweg müssten 4000 Quadratmeter Grunderwerb getätigt und Gesamtkosten von 230 000 Euro geschultert werden (inklusive einer Querungshilfe über die Weseler Landstraße). „Dazu kommen Kosten für den ökologischen Ausgleich“, so Nadine Wiedenhöft von der Raesfelder Bauverwaltung.

Fünf Lösungen

Sie beschreibt in der Vorlage für den Ausschuss fünf Lösungen (die Verlängerung des Radwegs ist eine davon) für eine sichere Radwegeverbindung von Rhedebrügge nach Raesfeld. Die sicherste Querung der Weseler Landstraße biete der Pohlweg, der durch eine Unterführung (Höhe: zwei Meter) unter der Landesstraße herführe, so Wiedenhöft. Durch den Homeraner Schulweg und die Möllmannstegge sei eine Anbindung ans gemeindliche Wegenetz gegeben. Ihr Vorschlag: Den Grünbewuchs an der Unterführung solle man etwas zurückschneiden und die Oberfläche des Wegs sanieren. Dies würde einschließlich der Beschilderung Kosten von 8000 Euro verursachen. Auch vorhandene Wegeverbindungen über Kiwittweg/Krommerter Weg sollen neu ausgeschildert werden.

Eher ungünstig wird von der Verwaltung der jetzige Radweg „F9“ über die Wolfskuhle und „An der Ulme“ zum Pohlweg gesehen. Denn der quert die Weseler Landstraße an einer Stelle, an der Tempo 100 erlaubt ist. Diesen Verlauf des Radwegs würde die Gemeinde aufgeben und den „F9“ komplett über den Pohlweg bis zur Wolfskuhle führen. 115 Anlieger aus Homer hatten gefordert, den Radweg am Homerweg zwischen Weseler Landstraße (L896) und Weseler Straße (B70) neu zu bauen. Kostenschätzung: 1,1 Millionen Euro. Auf einen Förderantrag hierfür will die Verwaltung verzichten, um nicht unerheblichen Grunderwerb, Versiegelung von Flächen und den notwendigen ökologischen Ausgleich zu vermeiden. „Dies ist kaum zu rechtfertigen, da mit dem Pohlweg und dem Alferdingweg parallel verlaufende Wirtschaftswege vorhanden sind“, so Wiedenhöft.   

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