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Hoher Sachschaden

Strohlager brannte komplett ab

Raesfeld-Erle Eine offene Feldscheune an der Straße „Alter Postweg“ in Erle ist in der Nacht zu Donnerstag bei einem Feuer vernichtet worden. Die Ursache ist noch unklar.

Strohlager brannte komplett ab

500 Rundballen Stroh standen in der Feldscheune am „Alten Postweg“ in der Nacht zu Donnerstag im Vollbrand. Foto: Freiwillige Feuerwehr Dorsten, Löschzug Rhade


Schon bei der Anfahrt stand die Scheune im Vollbrand“, sagte Jörg Wachtmeister am Donnerstagmorgen auf Anfrage unserer Zeitung. Der Erler Löschzugführer und stellvertretende Leiter der Raesfelder Feuerwehr war einer der rund 70 Feuerwehrmänner, die in dieser Nacht im Einsatz waren, aber letztlich auch nur die Scheune kontrolliert abbrennen lassen konnten. Gegen 23.47 Uhr hatten Zeugen den Brand der Scheune gemeldet. Schnell war klar, dass keine Gefahr für Menschen oder Tiere bestand, da die Scheune etwa 150 Meter von dem dazugehörigen Reiterhof entfernt liegt.

500 Rundballen Stroh

Zunächst wurden die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr aus Raesfeld und Erle alarmiert. In der Scheune lagerten unter anderem etwa 500 Rundballen Stroh sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge – auch ein Güllefass, das ebenfalls abbrannte. Da dass Stroh sowie die Dachkonstruktion der Scheune schon beim Eintreffen im Vollbrand standen, entschied der Einsatzleiter, den benachbarten Löschzug aus Dorsten-Rhade alarmieren zu lassen.

Unterstützung aus Dorsten-Rhade

Dessen Aufgabe bestand darin, die Kameraden aus Raesfeld bei dem Aufbau der Löschwasserversorgung zu unterstützen. „Das machte zunächst Probleme“, sagte Wachtmeister. Es seien dort zwar Hydranten vorhanden und für einen Erstangriff habe man auch Wasser gehabt, doch die Menge an Wasser, die für diesen Einsatz nötig war, habe man sich zwischenzeitlich von der Rhader Straße geholt. „Wir haben 3000 Meter Schläuche verlegt“, so Wachtmeister. Die Rhader Feuerwehrleute unterstützten aber auch bei der Brandbekämpfung. Auch die Feuerwehr Borken leisteten Hilfe, zudem sorgte eine Gruppe des Technischen Hilfswerkes aus Borken für die Ausleuchtung des Brandortes.

Straße wurde gesperrt

Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Rhader Straße zwischen den Abzweigen „Baklo“ und „Am Bakenhof“ komplett gesperrt. Es entstand laut Polizei ein hoher Sachschaden, der zunächst noch nicht genauer beziffert werden konnte. Der Brandort wurde durch die Beamten beschlagnahmt. „Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.“ Die Ermittler gehen aber von Brandstiftung aus.

Das Stroh aus den Rundballen müsse man auseinanderziehen und löschen, sagte Wachtmeister am Donnerstagmorgen. „Da sind wir sicherlich noch den ganzen Tag mit beschäftigt.

Zeugenhinweise unter Tel. (02861) 9000.

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