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Rhein-Ruhr-Philharmonie probt musikalische Reise durch Himmel und Hölle

WITTEN Das Premierenfieber ist ständiger Wegbegleiter der Rhein- Ruhr- Philharmonie. Denn für jedes Konzert studiert sie ganz neue Stücke ein. "Himmel und Hölle" durchläuft sie zur Zeit bis am Sonntag, 16. November, um 18 Uhr genau dieses Moto im Saalbau zur Aufführung kommt.

Rhein-Ruhr-Philharmonie probt musikalische Reise durch Himmel und Hölle

Die Rhein-Ruhr Philharmonie bei der Probenarbeit.

Damit sind Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4, (himmlischer Melodienreichtum) und die „Sieben Todsünden“ (Ein Gang durch die Hölle) von Kurt Weill gemeint.

Bei Letzterem handelt es sich um die Vertonung eines Einakters von Bertold Brecht, dessen Texte eine Sopranistin und ein Männerquartett schauspielernd wie in einer Oper vortragen. Dabei werden sie von einem kleinen Orchester begleitet.   Für Bruckners gewaltiges Werk, auch „Die Romantische“ genannt, werden dagegen mehr als siebzig Instrumentalisten gebraucht. Die Mitglieder dieses semiprofessionellen Orchesters gehören den unterschiedlichsten Berufsgruppen an. Da ist einerseits die große Gruppe der Musikschullehrer, Musikstudenten und ehemaliger Profimusiker, andererseits sind u.a. aber auch Ingenieure, Lehrer, Wirtschaftsprüfer, Ärzte oder Architekten beteiligt.

Petra Schleich bläst Oboe. Im Unterschied zu den Streichern sind Holzbläser Solisten. Ihre Stimme sei ganz allein für sie reserviert, so Petra Schleich. Oft genug hört man diese aus dem Gesamtklang heraus. Daher sei das Lampenfieber etwas, womit die Holzbläser auch in einem semiprofessionellen Orchester schon mal zu kämpfen haben, ist sich Petra Schleich sicher.

Bruckner kommt oft majestätisch-breit und gemächlich daher. Ob eine Bruckner-Sinfonie daher „leichter“ für die Streicher sei als andere Klassiker? Christine Pietsch spielt Violine in der Rhein-Ruhr Philharmonie und sagt: „Einerseits ist es schwieriger, weil Tonumfang und Harmoniefolgen über die Anforderungen einer klassischen Symphonie weit hinausgehen. Andererseits ist es aber auch leichter, da die Stimmen nicht so offen liegen und mehr im Gesamtklang aufgehen.“

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