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Ruhrbühne studierte „Der Zauberer von Oos“ in Windeseile ein

WITTEN Restlos ausverkauft im Vorfeld der Premiere am 29. November ist das Weihnachtsmärchen der Ruhrbühne Witten. Zwölfmal wird „Der Zauberer von Oos“ aufgeführt. RN-Redakteurin Lisa Timm sprach mit Hobby-Regisseur Martin Grunewald.

Ruhrbühne studierte „Der Zauberer von Oos“ in Windeseile ein

Hobby-Regisseur Martin Grunewald am Mischpult.

Vor elf Jahren haben wir das Stück schon mal gespielt. Auch da spielten wir es unter diesem Titel. Warum die andere Schreibweise genommen wurde, weiß ich nicht.

Dies Stück war wirklich eine Express-Version. Unser letztes Sommerstück war sehr spät fertig, so dass wir für die Weihnachtsproben nur sieben Wochen Zeit hatten. Das war wirklich heftig. Normal üben wir drei Monate. Aber jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, wo ich weiß, es klappt und ich kann alles etwas entspannter angehen.

Immer. Wir haben unser Stammpublikum. Sobald die Ankündigung fürs neue Stück publik wird, sind die Karten ziemlich schnell vergriffen.

Nur 99 Plätze. Deswegen müssen wir auch zwölf Mal auftreten. Früher im Saalbau haben wir vor 800 Leuten gespielt. Für solch einen Aufwand müssen die Mitglieder doch viel Zeit opfern.

Das kann jeder von uns machen, der meint, ein für uns passendes bei einem Verlag gefunden zu haben.

Wir haben es mal mit einem ernsten Stück versucht. Aber das kam nicht so an. Man müsste das Publikum für ernstere Stücke besser vorbereiten. Wir sind nun mal in der Schublade Komödie abonniert.

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