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"STEP" für Step in Arbeit

ANNEN Stühle reparieren, Dachpfannen wechseln, Gartenarbeit oder ein neues Regal anbringen. Der Tag von Andreas Hamer bietet mittlerweile viel Abwechslung. 14 Jahre lang war der gelernte Teilezurichter arbeitslos, sah für sich lange Zeit keine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt. Mit Hilfe der QuaBeD hat er nun einen Schritt in die richtige Richtung getan.

"STEP" für Step in Arbeit

Andreas Hamer und Hausmeister Uwe Densow

Das Projekt „STEP“ hilft speziell Langzeitarbeitslosen wie Andreas Hamer, langsam aber sicher den Anschluss an die Berufswelt zu finden. „Langzeitarbeitslose sind meist schwer zu vermitteln, deswegen arbeiten wir mit der JobAgentur EN zusammen und bieten dieser Gruppe praxisbezogene Hilfe an“, erklärt Birgit Klug, Leiterin des Projekts. Die zum Teil 20 Jahre arbeitslosen Teilnehmer des seit 2000 bestehenden Projekts verrichten zu Beginn der einjährigen Maßnahme in verschiedenen Einrichtungen kleine gemeinnützige Arbeiten, zweimal in der Woche gibt es zudem theoretischen Unterricht.

Hohe Hemmschwelle „Wir helfen bei der Erstellung einer Bewerbungsmappe, trainieren Vorstellungsgespräche, helfen den Teilnehmern aber auch beispielsweise beim Schuldenabbau etc. Es kam beispielsweise ein Schuldnerberater zu uns und stellte sich vor. Die Hemmschwelle der Arbeitslosen, von alleine auf diese Leute zuzugehen, ist meist sehr groß“, weiß Birgit Klug. Der nächste „STEP“ ist schließlich ein Praktikum, wie es Andreas Hamer absolviert hat. Von Januar bis Oktober 2006 arbeitete er sieben Tage die Woche in der Blote-Vogel Schule an der Stockumer Straße, stand dem Hausmeister Uwe Densow bei anfallenden Arbeiten zur Seite.

Fester Tagesablauf „Wichtig ist, dass die Teilnehmer wieder eine feste Struktur in ihren Tag bekommen und beschäftigt werden“, so Frank Richter, Projektmanager der QuaBeD. Andreas Hamer jedenfalls konnte sowohl Uwe Densow als auch Sabine Henke-Kohl, Schulkoordinatorin, überzeugen und ist seit mehr als einem Jahr fest angestellt. „Immer pünktlich, nie krank und zuverlässig. Ein Vorzeigearbeiter“, so beschreibt Uwe Densow seinen Kollegen.

Spaß an der Arbeit Andreas Hamer macht die Arbeit Spaß. „Früher habe ich nur zu hause gesessen, jetzt habe ich wieder eine Aufgabe“, freut er sich über seine neue Chance. Nach seiner Ausbildung zum Teilezurichter 1970 arbeitete er lange in seinem Ausbildungsbetrieb, bis er aus körperlichen Gründen in die Arbeitslosigkeit gezwungen wurde. Mit STEP geht es wieder bergauf. „Und wenn mich die Schule in zehn Jahren noch braucht, bin ich hier“, blickt er wieder frohen Mutes in die Zukunft. 

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