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Erdbeer-Ernte

Saison für Pflücker geht in den Endspurt

HEVEN Noch eine Woche, dann hat es sich ausgepflückt. Das ist die Prognose von Johanna Schutzeichel für die diesjährige Erdbeersaison. Im Schlussspurt der wetterbedingt mageren Saison, hoffen die Erdbeerbauern noch auf zahlreiche Leckermäuler.

Saison für Pflücker geht in den Endspurt

Selber Pflücken ist anstrengend, macht aber auch Spaß..

Die Studentin arbeitet als Verkäuferin auf dem Feld an der Kleinherbederstraße in Heven. „Dieses Jahr hat einfach die Sonne gefehlt“, gibt sie zu. „Der Regen hat viele Erdbeeren kaputt gemacht.“ Durch das schlechte Wetter war der Ansturm der Käufer geringer als in den letzten Jahren. Das Erdbeerfeld Schulze-Neuhoff ist trotz alledem bereits teilweise leer gepflückt. Auch gestern, obwohl es leicht regnete, haben sich einige Pflücker dort eingefunden.

Unter ihnen der dreijährige Maximilian. Er hat zusammen mit seiner Mutter und seiner Oma zwei Körbe voller knallroter Früchte gesammelt. „Wir sind nur zum Spaß für den Kleinen hier“, erzählt Mutter Alina Brügging. Die Familie ist bereits zum dritten Mal zum Erdbeerpflücken rausgefahren. „Heute morgen wollte Maximilian schon wieder“, erklärt Brügging lachend. Doch lohnt sich der Aufwand überhaupt? Davon ist Maximilians Mutter überzeugt: „Die Erdbeeren hier sind viel frischer, als die aus dem Supermarkt. Man kann sich die Ware selbst aussuchen und läuft nicht Gefahr, in einer Schale nur matschige Exemplare vorzufinden.“

Diese Qualität hat allerdings ihren Preis: „Unsere Erdbeeren sind im Schnitt teurer als vergleichbare Ware aus dem Handel“, muss auch Johanna Schutzeichel zugeben. Pro Kilo bezahlt man bei Schulze-Neuhoff vier Euro. Man muss dafür die Erdbeeren noch nicht einmal selber pflücken, die Produkte sind auch abgepackt erhältlich. Genauso gut kann man aber auch Erdbeeren vorbestellen und die reservierten Früchte bei den Verkäufern abholen. „Generell werden doch mehr Erdbeeren selbst gepflückt“, schildert Schutzeichel. „Allerdings kommt es immer ganz auf das Wetter an, welche Variante vom Käufer bevorzugt wird.“

Und so sind wir wieder beim Wetter, das die Erdbeersaison entscheidend beeinflusst. Letztes Jahr gab es zu viel Sonne, dieses Jahr zu wenig. „Im Grunde gibt es nicht das perfekte Wetter“, sagt die Studentin. „Natürlich hätte es schöner sein können, aber die Leute haben sich nicht über die Ernte beschwert.“ 

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