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Rathaus

Sanierung soll auch Flächennutzung verbessern

INNENSTADT Bei der Abstimmung über die Rathaussanierung waren sich am Montagabend alle Parteien einig: Eine Grundsanierung des zwischen 1922 und 1926 errichteten Gebäudes ist unabdingbar. Einhergehen soll die Sanierung mit einer Steigerung der Flächeneffizienz.

Sanierung soll auch Flächennutzung verbessern

Am Dienstag standen an der westlichen Seite des Rathauses Malerarbeiten auf dem Programm. Die komplette Sanierung kostet die Stadt mindestens 15 Millionen Euro.

„Es besteht ein umfassender Sanierungsbedarf“, bilanzierte Architektin Annemarie Lippert. Sie hatte das Rathaus im Auftrag der Stadt mit dem Dortmunder Planungsbüro „Assmann Beraten + Planen“ in den vergangenen Wochen eingehend geprüft. Würde man auch in Zukunft nur die nötigsten Reparaturen ausführen, sei das Gebäude in 28 Jahren wertlos. Bei einer Vollsanierung wäre das Gebäude nach dem identischen Zeitraum rund zehn Millionen Euro wert.

„Die Potenziale liegen in der Steigerung der Flächeneffizienz“, stellte die Expertin in ihrem 20-minütigen Vortrag fest. Diese Fläche beträgt knapp 15.000 Quadratmeter, 6600 davon sind durch Büroflächen belegt und dienen 293 Arbeitsplätzen. Es könnten – laut Gutachten – 502 sein. Immerhin 4500 Quadratmeter sind Verkaufsfläche, wobei der Bereich des Ratskellers als „nicht bürogeeignet“ bezeichnet wird. „Derzeit sind jedem Arbeitsplatz 40 Quadratmeter zugeordnet, 29 wären möglich“, erklärte Lippert. Zum Vergleich: Im Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) der Universität Witten/Herdecke sind es lediglich 14 Quadratmeter. „Und zum Arbeiten ist trotzdem ausreichend Platz vorhanden“, verdeutlichte die 47-Jährige. „Eine Verdichtung ist nur mit qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen möglich.“

Zudem zeige das Gutachten, dass der Brandschutz in den oberen Geschossen als bedenklich eingestuft werde. Die Planung der Sanierungen, die mit mindestens 15 Millionen Euro zu Buche schlägt, bezieht sich auf die kommenden 25 bis 50 Jahre.

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