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Saturn schafft mehr Arbeitsplätze

BOCHUM Schon nach drei Tagen „Sturm auf Saturn“ war für Geschäftsführer Jürgen Knoth klar: Er braucht mehr Arbeitskräfte. Acht bis zehn neue Mitarbeiter sollen die bisherigen hundert Festangestellten unterstützen.

Saturn schafft mehr Arbeitsplätze

 „Ich führe schon Gespräche“, sagt Knoth. Mehr als 100 000 Kunden zählte der neue Elektro-Markt im Kortumhaus in den ersten drei Tagen. Damit wurden die Erwartungen weit übertroffen. Bereits am ersten Tag waren sechs von 116 besonderen Eröffnungs-Schnäppchen ausverkauft: zwei günstige Kamera-Modelle, eine Spielfilm-DVD und Artikel aus der Kleinelektronik.

Langfinger erwischt

200 Mitarbeiter, darunter Aushilfen aus anderen Märkten und Promotionkräfte von großen Markenfirmen waren im Einsatz. Und 50 Detektive. Vier Langfinger wurden erwischt. „Ihre Hauptaufgabe war es aber, Ordnung in den Ansturm zu bringen“, erklärt Knoth. Und Kunden, die von einem günstigen Artikel gleich den ganzen Arm voll hatten, auf die Abgabe in haushaltsüblichen Mengen hinzuweisen.Freundliche Bochumer Grundsätzlich aber lobt der Geschäftsführer, der vorher einen Saturn-Markt in Gelsenkirchen-Buer geleitet hat, wie freundlich die Bochumer Kunden trotz der Fülle und Warteschlangen waren. Das bestätigten auch die Mitarbeiter, von denen die Hälfte vorher in anderen Märkten gearbeitet haben. Andere wiederum, die früher bei den inzwischen geschlossenen Elektrogeschäften Brinkmann, Flasche oder Quelle beschäftigt waren, trafen auf jede Menge bekannte Gesichter. Den übergroßen Ansturm, der weit über eine Eröffnung hinaus geht, verdankt der Saturn-Markt auch dem bevorstehenden Weihnachtsfest. Knoth ist da realistisch: „Das erkennt man an den vielen verkauften Spielkonsolen und i-Pods, die sicherlich unterm Baum landen.“

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