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Rathaus

Schäden immer deutlicher - Sanierung lässt auf sich warten

INNENSTADT "Was da unter dem Dach genau los ist, werden wir erst sehen, wenn wir oben sind", kündigt Udo Klapp aus dem Amt für Gebäudemanagement an. Erst am Montag soll so geklärt werden, warum sich Donnerstagabend Betonbrocken aus der Rathausfassade gelöst haben.

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Auf dem Bürgersteig liegt der Putz, der sich unterm Dach gelockert hatte. Die Feuerwehr hat ihn mit Hilfe einer Leiter heruntergeholt.

Wenig vertrauenserweckend wirkt auch der Zustand der rot gestrichenen Giebel am Rathaus. Auch an dieser Stelle ist schon Dachvorsprung schon Putz abgeplatzt.

Hoch unter dem Dach ist der Putz vom Vorsprung abgeplatzt.

Keine gute Visitenkarte: Schon lange sind Stellen wie diese an der Rathaus-Fassade vielen Wittenern ein Dorn im Auge.

Zeitgleich mit dem dafür erforderlichen Aufbau eines Baugerüstes soll auch ein Fußgängertunnel entstehen, damit Passanten den Bürgersteig und den Überweg über die Wideystraße wieder gefahrlos nutzen können. Vermutungen zur Ursache gibt es allerdings schon: Klapp geht davon aus, dass sich das Stück Mauerwerk aus dem Dachüberstand gelöst haben könnte, weil Wasser in den Stahlbeton eingedrungen ist. So sei das darunter liegende Moniereisen aufgequollen, die Spreizkräfte hätten den Beton abgesprengt. Wenn das Eisen entrostet sei, lasse sich der Beton wieder aufbringen. Klapp räumt ein: „Wenn wir genug Personal hätten, um so etwas regelmäßig zu kontrollieren, könnte so ein Schaden ausgeschlossen werden.“Überhaupt soll der Sanierungsbedarf des Rathauses zum Teil auf eine „nicht ausreichende Instandhaltung, Unterhaltung oder Wartung“, zurückzuführen sein, wie bereits im Dezember die Lenkungsgruppe zur Rathaussanierung festgestellt hatte. Demnach gilt die Bausubstanz des Rathauses grundsätzlich als gut. Im Keller, am Dach und am Turm wurden jedoch größere Schäden festgestellt. Die Lenkungsgruppe, in der unter anderem die Ratsfraktionen und die Bezirksregierung vertreten sind, wird laufend über die Ergebnisse eines externen Gutachters informiert. Er erstellt zunächst nur eine Wirtschaftlichkeitsprognose zur Sanierung. Offenbar liegen dazu Ergebnisse vor, die aber noch nicht bekannt gegeben werden.

Die Kalkulation erfolgt vor dem Hintergrund der Fragestellung, ob künftig 500 statt bislang 355 Arbeitsplätze im Rathaus eingerichtet werden können. Dafür könnten Flurflächen genutzt und im Gegenzug Außenstandorte mit teuren Mietkosten aufgeben werden. Ob die Experten der Meinung sind, dass sich eine Sanierung auf dieser Basis rechnet, wird mit Spannung erwartet. Stadtsprecherin Lena Kücük: „Davon hängt auch ab, ob die Bezirksregierung den nötigen Ausgaben zustimmt. Die Zeiten, in denen sie mal ein Auge zugedrückt hat, sind vorbei.“

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