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Scherben im Sand: Durchholzer Eltern haben wachsames Auge auf Spielplätze

WITTEN "Diese Heimtücke ist kein Einzelfall", kommentiert der Durchholzer Familienvater Marc Biegota die Metallspäne, die auf dem Spielplatz im Breddegarten ausgestreut waren. Nach den Wochenende sind die Spielplätze in Durchholz häufig mit Bierflaschen und Scherben übersät.

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Jule und Mika Biegota wollen auf den Spielplätzen in Durchholz gefahrlos schaukeln. Damit das möglich ist, haben ihre Mutter Katja (l.) und Susanne Schrader (r.) ein wachsames Auge auf die Anlagen.

Nicht gerade kindgerecht. So sah es nach den Wochenenden in der Vergangenheit immer wieder am Kindergarten in Durchholz aus.

Abgeschlagene Flaschenhälse, die mit der Bruchkante nach oben aus dem Sand vor der Nestschaukel ragen oder schlecht zu erkennende Scherben im Mulch - der Spielplatz des Kindergartens in Durchholz und der in der Nähe gelegene öffentliche Spielplatz werden an den Wochenenden immer wieder zum Treffpunkt für Jugendliche.Vandalismus "Zum Teil kennen wir unsere Pappenheimer, doch manche kommen extra mit dem Bus, um sich hier mit den anderen zu treffen", haben Biegotas Ehefrau Katja (34) und die Durchholzerin Susanne Schrader (41) beobachtet.

Beide haben Töchter, die in den Kindergarten gehen: "Die Zerstörungen dort haben sich immer mehr in Richtung Vandalismus entwickelt", weiß Susanne Schrader.

Sie hat darum gemeinsam mit Katja Biegota inzwischen ein wachsames Auge auf die Anlagen. Schließlich sollen ihre Kinder Mika (2), Jule (5) und Lina (5) sowie die anderen Kleinen aus dem Ortsteil dort gefahrlos spielen können. Jugendliche treffen sich auf den Spielplätzen Dass der Anschlag auf die Kinder im Breddegarten viel planvoller war und noch eine ganz andere Tragweite hatte, ist den beiden Müttern allerdings bewusst.

"Hier wie auch an anderen Stellen in der Stadt sind es Jugendliche, die sich auf den Spielplätzen treffen, und Alkohol trinken. Dagegen wäre auch gar nichts einzuwenden, wenn sie die Plätze auch ordentlich wieder verlassen würden." Katja Biegota hat schon einmal eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet, als sich ihr kleiner Sohn Mika an einer im Mulch liegenden Scherbe geschnitten hatte. Es ist nicht viel passiert, aber ich war einfach so wütend."

Es ist ruhiger geworden Sie und Susanne Schrader haben schon mehrfach mit den Jugendlichen gesprochen. Als es ihnen zu bunt wurde, haben sie auch das Ordnungsamt informiert. "Es ist jemand rausgekommen, auch die Polizei war ein paarmal hier", fasst Katja Biegota zusammen. Seitdem ist es im Umfeld der verlassenen Durchholzer Grundschule ruhiger geworden.

Zum Aufpassen raten die beiden Mütter darum auch den Eltern im Umfeld des Breddegartens. Die Polizei hat zum Angriff mit den Metallspänen noch keine Hinweise erhalten. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Täter in der Nacht unterwegs war.

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