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Schüler trafen Peres und Maffay in Israel

WATTENSCHEID Von Staatspräsident Schimon Peres in seiner Residenz empfangen werden, einen Plausch mit Peter Maffay und NRW-Familienminister Armin Laschet halten, die Tücken eines orientalischen Basars kennen lernen - einen Sack voller Erlebnisse bringen 18 Schüler der Pestalozzi-Schule von ihrer einwöchigen Israelreise mit.

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Nahe der Knesset besuchten die Schüler den siebenarmigen Leuchter von Benno Elkan.

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres empfing die Schüler in seiner Residenz. Die Jugendlichen beschreiben ihn als »lustigen und freundlichen« Mann.

Die Begeisterung steht der 16-jährigen RonjaChris (Foto) noch ins Gesicht geschrieben. Als "riesig" beschreibt sie die Residenz von Peres, den sie am vergangenen Sonntag, am letzten Tag der Reise, kennen lernen durfte. "Das ist ein lustiger und freundlicher Mann", erinnert sich auch (Foto). Was sie genau besprochen haben, das weiß er gar nicht mehr genau. "Das war einfach zu aufregend", erklärt er. Aber an etwas erinnert sich Ronja noch genau: "Er hat gesagt, dass wir die Zukunft sind und dass er sich freut, dass wir so etwas machen."

Peter Maffay sang

Das Treffen ist längst nicht alles, was die Schüler erlebt haben. Immer wieder pendelten sie zwischen Jerusalem und Tel Aviv. Begeistert ist Chris von der "wunderschönen" Architektur. Dadurch, dass die Gebäude überwiegend aus Marmor und Kalkstein gefertigt seien, erstrahle alles in der Sonne. Gerne erinnert sich Christine auch an einen Abend mit Minister Laschet und Peter Maffay. Letzterer gab ein kleines Konzert, woraufhin auch die 16-jährige ein Ständchen für die Menge brachte. Gespräche und Freundschaften entstanden auch mit palästinensischen und israelischen Schüler der Partnerschulen der Pestalozzi-Realschule.

Bedrückend

Ein weiteres beeindruckendes Erlebnis war der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. "Sehr bedrückend" sei das gewesen, sagt Lukas und erinnert sich an einen Raum, in dem alle Namen der getöteten Juden vorgelesen wurden. "Für jeden, der mindestens einen Juden gerettet hat, wird ein Baum gepflanzt. Direkt am Eingang war der von Oskar Schindler", fügt Chris hinzu.

Auch einen orientalischen Basar besuchte die Gruppe. "Jeder dritte Laden hat das Gleiche angeboten. Nur die Preise waren unterschiedlich", sagt Chris. Viel gefeilscht hätten die vier beim Einkauf, das gehört ja schließlich dazu. Das beste an der Reise, da sind sich die Schüler einig, waren die freundlichen, aufgeschlossenen Menschen.

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