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Schuss in den Allerwertesten: Polizist soll zahlen

BOCHUM Ein kurioser Fall beschäftigte am Freitag das Bochumer Landgericht. Ein 21-jähriger Einbrecher hat einen Polizisten verklagt. Der Beamte hatte ihm bei einer Verfolgung versehentlich in den Allerwertesten geschossen. Nun fordert das Opfer 3500 Euro Schmerzensgeld.

Die Tat passierte bereits am 30. Januar 2006. Der Polizist hatte den jungen Bochumer nach einem Einbruchdiebstahl in einer Familienbildungsstätte verfolgt. Der Polizist hatte den Einbrecher quasi auf frischer Tat ertappt. Bei der Flucht war es dann passiert. Der Schuss fiel im Treppenhaus. Das Opfer gab trotzdem nicht sofort auf. Angeblich ist der Mann ohne Reaktion weitergelaufen. Dem Beamten konnte er aber trotzdem nicht entkommen. Die Kugel wurde später im Bergmannsheil aus seinem Hintern entferntIm Prozess erklärte der Polizist, dass sich die Kugel aus Versehen gelöst habe. Angeblich habe er einen Schlag gegen den Arm erhalten. Durch die plötzlichen Schmerzen hätte sich seine Hand verkrampft. Ob das Gericht der Schmerzensgeld-Klage stattgeben wird, ist noch nicht bekannt

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