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15. Ausstellung von Uschi Vielhauer zum Thema „Wandlungsphasen“

SCHWERTE Uschi Vielhauer strahlt über das ganze Gesicht: „Das ist ein unglaublich glücklicher Moment für mich“. Die Augen der Schwerterin leuchten, als sie auf eines ihrer Bilder der Reihe „Wandlungsphasen“ zeigt.

15. Ausstellung von Uschi Vielhauer zum Thema „Wandlungsphasen“

Uschi Vielhauer präsentierte ihre Werke.

In 60 Acrylbildern hat sich Uschi Vielhauer mit „Werden und Vergehen“ auseinandergesetzt und ist nach einer neunmonatigen Schaffensphase bei weitem nicht fertig: „Ich werde mich noch jahrelang mit diesem Thema befassen“, berichtet sie gestern den Gästen ihrer 15. Ausstellung. Grün, Rot, Gelb, Grau und Blau sind die Farben, die sich in all ihren Bildern wiederfinden. In verschieden Zusammenstellungen angeordnet, sollen sie das Werden und Vergehen darstellen. „Das ist vergleichbar mit dem chinesischen Ying und Yang“, erklärt sie die Verbindung zu den fünf Elementen.

Grün steht dabei für Holz, Aufbruch und die Entwicklung eines Handlungsimpulses. Rot symbolisiert dynamische Prozesse und Aktion. Die Erde findet sich in der Farbe Gelb wider und steht stellvertretend für Wandel und Veränderung. Metall ist gekennzeichnet von Reife und Kontraktion und wird durch die Farbe Grau in Szene gesetzt. Das fünfte Element, Wasser, steht für Ruhe und Erfahrung – seine Farbe ist Blau. Vielfältig sind ihre Bilder jetzt schon. In mehr als fünf Schichten lässt sie Holz von Feuer entzünden, beschreibt wie Nährstoffe aus Asche in Erde übergehen, zeigt wie Erze aus der Erde hervorgehen, belebt Wasser durch Spurenelemente und nährt Bäume und Pflanzen durch Wasser: Der ewige Kreislauf des Lebens in nur einem Bild.

Dem Betrachter geht bei den Bildern mit Tiefe das Herz auf. Keines gleicht dem anderen, und doch sind sie durch die Farben verbunden. Die Note eines jeden Bildes entsteht auch durch die von Vielhauer in die Bilder eingebundenen Mitbringsel ihrer Freunde. Sand aus der Dominikanischen Republik oder die Lavaasche von Lanzarote finden sich so vielleicht im nächsten Bild der Reihe „Wandlungsphasen“.

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