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16-Jährige Schülerin organisiert sich Kanada-Aufenthalt selbst

SCHWERTE Carolin Keck startete in ein ganz besonderes Schuljahr Ohne Organisation im Rücken machte sie sich auf den Weg auf eine Ranch in Kanada. Dort erfüllt sie sich einen großen Traum und arbeitet ein halbes Jahr lang mit Pferden und hilft, Urlaubsgäste zu betreuen.

16-Jährige Schülerin organisiert sich Kanada-Aufenthalt selbst

Gestern startete die 16-jährige RTG-Schülerin ins Abenteuer auf der Red Willow Ranch in British Columbia, rund 500 Kilometer nördlich von Vancouver in der South Cariboo.

„Ich wusste schon immer, dass ich auf eine Ranch will“, erzählt die Schülerin. Die 16-Jährige ist lange geritten, bekam für ein Praktikum auf einem Demeter-Hof in Norddeutschland sogar einen Monat schulfrei. Ab und an sei das einfachere Leben sehr angenehm und helfe runterzukommen, erklärt sie. Caroline suchte im Internet nach Höfen in Kanada. Die Red Willow Ranch fiel ihr sofort ins Auge – „die hatten eine so schöne Homepage“. Sie schrieb die Besitzer an, erzählte von ihrem Traum. Und wurde ernst genommen. Seit zweieinhalb Jahren halten die Hirschs und die Schwerterin Kontakt.

Ohne Austauschorganisation im Rücken musste sich Caroline um alles selbst kümmern. Vor dem Anruf in ihrer neuen Schule in 100 Mile House, rund 30 Kilometer von der Ranch entfernt, war sie besonders aufgeregt: Schließlich musste sie ihr Anliegen auf Englisch vortragen. Doch sie bekam die Bestätigung über den Schulbesuch, dazu kamen notariell beglaubigte Erklärungen ihrer Eltern und der Gasteltern. Damit stand dem Aufenthalt nichts mehr im Wege.

Die Besitzerin der Red Willow Ranch war früher Englisch-Lehrerin in Deutschland. Jetzt bietet Elke Hirsch ihren Gästen Urlaub auf einer Pferderanch mit langen Ausritten in die Umgebung. 50 Pferde gehören zur Ranch: Appaloosas, Quarter Horses, Araber. Sie stehen das ganze Jahr über draußen, selbst im Winter bei -40 Grad.  Außerdem gibt es 50 Kühe und die Familie Hirsch: Mutter Elke, ihre Kinder und Enkel. Gastvater Chris ist erst vor wenigen Wochen gestorben. Ein Schock – auch für Caroline.

Die Vorfreude überwiegt dennoch: „Ich freue mich darauf, viele Menschen aus der ganzen Welt kennen zu lernen“, sagt sie. Auf einen richtigen Winter. Und aufs Reiten im Stil der Cowboys.

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