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Vierte Bauernolympiade in Rheinen

16 Teams kämpfen um die goldene Olga

RHEINEN Nach zwei Jahren sucht die "Goldene Olga" ein neues Zuhause. Die kleine Kuh ist ein Wanderpokal, den der Sieger der vierten Bauernolympiade am Sonntag, 21. Juni, in Empfang nehmen darf. Um das zu schaffen, wird den Teilnehmern aber einiges abverlangt.

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Kraft und Schnelligkeit mussten diese Teilnehmer bei der Erstauflage 2009 aufbringen.

Die vierte Rheinener Bauernolympiade findet wieder auf dem Hof Mikus statt. Auf dem Bild sind (v. l.) Helmut und Doris Mikus mit Ulrich Brinckmann.

Welche Aufgaben genau auf die Teams zukommen, erfahren sie bereits am Samstagabend, 20. Juni, dem Tag vor dem Wettbewerb. Dann präsentieren die Veranstalter den Betreuern und Teilnehmern die einzelnen Stationen. Geübt werden darf dann allerdings noch nicht. "Eines der Spiele", verrät Helmut Mikus, "wird Gummistiefel-Boccia sein."

Helmut Mikus und seine Frau Doris sind am Sonntag, 21. Juni, zum vierten Mal Gastgeber der Bauernolympiade.

Platz für 16 Teams

Wie schon bei den vergangenen Auflagen gibt es auch dieses Mal wieder Platz für 16 Teams, die jeweils aus vier oder fünf Mitgliedern bestehen. Wieder dabei sein wird zum Beispiel auch die "Interessengemeinschaft selten reitender Männer" – kurz IGSRM. Die Titelverteidiger vom Kessen Landtheater Rheinermark haben ebenfalls ihre Zusage gegeben. Noch gibt es freie Plätze im Starterfeld. "Bislang haben sich elf Teams angemeldet", sagt Doris Mikus. Ein Platz bleibt aber reserviert. "Es wird eine Mannschaft der Übriggebliebenen geben." Darin versammeln sich diejenigen, die zwar gerne bei der Olympiade mitmachen würden, aber nicht genug Freunde begeistern können.

Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit

Neben Gummistiefel-Boccia wird es auch Aufgaben geben, bei denen Strohballen eine Rolle spielen. Mehr Details wollten die Organisatoren nicht verraten. In den vergangenen Jahren jedenfalls haben sie sich einiges einfallen lassen, das die Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit der Teams gefordert hat. "Die Spiele müssen lustig sein, aber nicht kompromittierend", sagt Doris Mikus. Für die Landwirtin steht der olympische Gedanke im Vordergrund. "Dabei sein ist alles."

Preise wird es dennoch geben. Die besten drei Teams erhalten Medaillen in Bronze, Silber und Gold. Der Gewinner darf zudem die "Goldene Olga" in Empfang nehmen – für die nächsten zwei Jahre. 

Zeitplan und Anmeldung:





So war die dritte Rheinener Bauernolympiade im Juni 2013

3. Rheinener Bauernolympiade

Um die Goldene Olga, den Wanderpokal, wurde bei der 3. Rheinener Bauernolympiade gekämpft.
Die Schiedsrichter nahmen die Zeit, während fünf Strohballen mit der Schubkarre vom Förderband aufgefangen und zum Erntewagen gekarrt wurden.
Zum Treffpunkt für das ganze Dorf wurde der Hof Mikus bei der 3. Rheinener Bauernolympiade.
Die Ställe des Milchbauernhofes Mikus standen den Besuchern offen. Eneas (3) konnte so zum ersten Mal ein Kälbchen streicheln.
Auf einer liebevoll gestalteten Miniatur-Landschaft wurden ferngesteuerte Mähdrescher- und Trecker-Modelle vorgeführt.
Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag (SPD, r.) eröffnete die Bauernolympiade.
Kämpferisch zog der Titelverteidiger, der Reistall Gut Eichelberg, mit der Goldenen Olga in die Bauernhof-Arena.
Die Fans hielten den Einmarsch der teilnehmenden Teams mit Kameras fest.
Hausherrin Doris Mikus (l.) stellte ihr Olympische Komitee um Spielleiter René Schwarz (r.)und den "schönsten und charmantesten Milchbauern von Rheinen", Ehemann Helmut Mikus (2.v.r.) vor.
Gespannt verfolgten die Zuschauer den Einmarsch der teilnehmenden Mannschaften.
Vom Strohballenstapel herab erklärte Spielleiter René Schwarz den Teams die Aufgaben.
Beim Stiefel-Boccia musste das grüne Bauern-Schuhwerk möglichst nah in die Kreis um den Ziel-Pfosten geworfen werden. Als Startblock dienten zwei Autoreifen.
Knifflig war es, das Gewicht des riesigen Strohballens samt Greifer zu schätzen. "Gehirnjogging" hieß diese Aufgabe.
Nur die erste Etappe konnte sich der Mitspieler beim Hindernislauf von einem Mannschaftskameraden in der Karre schieben lassen,  dann musste er durch Rohre kriechen und über Strohstapel hüpfen.
Startbereit zum Hindernislauf ist der Reitstall Gut Eichelberg. Nur das erste Teilstück konnte sich Katja Bimberg in der Karre fahren lassen, dann musste sie zurückrennen und durch ein Rohr kriechen.
Durch ein Rohr kriechen musste Katja Bimberg vom Reitstall Gut Eichelberg beim Hindernislauf.
Eine knifflige Aufgabe war das Umladen der Strohballen. Sie mussten mit der Schubkarre unter dem Förderband aufgefangen und zu einem Erntewagen gekarrt werden.
Will der Bauer Golf spielen, dann bindet er als Schläger einen Stiefel an den Besenstiel.
Beim Kartoffel-Tennis mussten die Erdäpfel über eine Strohstapel-Netz geworfen und mit einem Weidenkorb aufgefangen werden.
Für die an diesem Tage längste Kuchentheke des Dorfes sorgten die Landfrauen.
Zum Anschneiden zu Schaden war die Marzipan-Torte mit Stiefel, Trecker und Heuballenstapel, die Doris Mikus zur Bauernolympiade geschenkt worden war.

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