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24 Advents-Fenster in Westhofen

WESTHOFEN Zum zehnten Mal wird es in der Adventszeit 2007 in Schwerte-Westhofen den Stadtadventskalender geben.

Das ökumenische Projekt ist inzwischen zu einer festen „Marke“ geworden und fordert die Hauptorganisatoren Heike und Klaus Nolte dennoch jedes Jahr aufs Neue heraus. „Bevor es los geht, sind wir immer etwas nervös“, gesteht Heike Nolte. „Wenn am 1. Dezember die ersten Menschen kommen, dann geht es wieder gut.“

Zehn Jahre erfolgreich

Gut gegangen ist es bisher immer. An jedem Tag während der zehn Jahre hatte stets eine Familie oder eine kirchliche Initiative den Gästen einen besinnlichen Ort geboten. „In diesem Jahr habe ich nur noch zwei freie Termine“, verrät Heike Nolte. „Es gibt drei wichtige Bedingungen“, erklärt Klaus Nolte, der das Projekt auch im Jubiläumsjahr wieder fotografisch dokumentieren wird. „Wir treffen uns immer um 18.30 Uhr. Alles findet draußen statt, egal, wie das Wetter ist. Und es wird immer gesungen.“ Inzwischen gibt es sogar ein eigenes Liederbuch. „Meist gibt es noch eine Textlesung oder eine Meditation, ein Märchen oder irgendetwas Ansprechendes.“ Das ist der formale Teil. Danach gibt es zum Gespräch und zum Austausch noch einen Tee, ein Plätzchen, einen Glühwein oder Kakao. Die Adventssonntage sind den Kirchen vorbehalten: Die Ev. Kirche in Westhofen, die katholische Kirche und das Gemeindehaus in Garenfeld sind dann die Gastgeber. Aber auch der Kindergarten, die Schule und diakonische Einrichtungen machen mit.

Bis zu 200 Menschen

Das Ritual hat sich bewährt: Mal 15, mal 200 Menschen machen sich abends auf den Weg. Die Gestaltung der Adventsfenster obliegt ganz dem Geschmack und den Vorstellungen der Gastgeber. In jedem Jahr gibt es neue Überraschungen. Engel, Kerzen, Sterne und Tannenzweige beseelen Fenster und dann die Menschen, die gerne kommen.

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