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Alte Bahnhofs-Baupläne wieder neu im Rennen

SCHWERTE Ein großer Supermarkt auf der Fläche der ehemaligen Wilhelmshütte und eine Westtangente auf städtischem Gelände: Die Verwaltung favorisiert für den Bahnhof ein eigentlich uraltes Konzept.

Alte Bahnhofs-Baupläne wieder neu im Rennen

Das Grundstück der Wilhelmshütte und ein Teil städtischen Bodens sind in der aktuellen Ausgabe für einen Supermarkt vorgesehen.

Die so genannte Rahmenplanung war bereits 2005 im Gespräch und damals auch mit den Betreibern des öffentlichen Nahverkehrs abgesprochen worden. Ohne Westtangente und Supermarkt sei dieses Konzept auch ohne neuen Bebauungsplan realisierbar, schätzt der städtische Chefplaner Günter Baumeister. Allerdings wolle man ja dafür sorgen, dass die Entlastungsstraße von der Bahnhofskreuzung nach Wandhofen auf die Prioritätenliste des Landes kommt, damit man zumindest in fünf bis sechs Jahren mit dem Bau der Straße beginnen könne.

Nutznießer der Entwicklung könnte ein Investor sein, der bereits komplett aus dem Rennen schien. Klaus Heidenreich verfügt über den Grund und Boden der ehemaligen Wilhelmshütte, auf dem er dann einen Supermarkt bauen könnte. Der Haken an der Sache: Auf den Plänen, die von der Verwaltung und dem Architekturbüro Pesch und Partner vorgelegt wurden, steht ein Teil des Supermarktes auf dem Gelände der ehemaligen Sportlerklause. Und das gehört der Stadt. Außerdem ließ Heidenreich schon im Vorfeld in einem Brief an die Stadt verkünden, dass 2800 Quadratmeter Verkaufsfläche seiner Ansicht nach nicht ausreichen und er 3900 brauche.

Auf Veranlassung des Planungsausschusses hatte die Verwaltung noch einmal zwei Möglichkeiten einer Planung des Bahnhofsvorplatzes untersucht, wobei sich hauptsächlich die Lage des Omnibusbahnhofs unterschied. Das Ergebnis war dann auch nach Ansicht des Planungsamtschefs wenig überraschend. Die Omnibusse an der Bahnhofstraße halten zu lassen, wie es der Investor ANH einst geplant hatte, macht wenig Sinn, wenn das ebenfalls von diesem Investor geplante Einkaufszentrum nicht gebaut wird. Eile besteht übrigens derzeit höchstens aus Sicht des privaten Investors. Denn für die öffentlichen Investitionen steht derzeit ohnehin kein Geld zur Verfügung.

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