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Entsorgung

Am Eulenhof stehen 29 Mülltonnen vor der Tür

SCHWERTE Am Eulenhof 15A-E war gestern. "Am Tonnenhof" müsste die Zehn-Parteien-Wohnlage neuerdings treffender heißen. Sage und schreibe 29 Sammelgefäße zählt Peter Mixdorf vor seiner Haustür, nachdem ihm jetzt auch die gelben Wertstoffbehälter hingestellt wurden.

Am Eulenhof stehen 29 Mülltonnen vor der Tür

Peter Mixdorf mit dem Sammelsurium an gelben Tonnen - insgesamt 29 Behälter stehen an seiner Wohnanlage.

„Was für eine Lebensqualität bleibt übrig?“, fragt sich Peter Mixdorf. Sein Nachbar im Erdgeschoss – so verdeutlicht der Geisecker – schaue vom Fenster aus direkt auf die Tonnen. Man fühle sich wie auf einem Entsorgungsgelände. „Fehlt nur noch die Müllpresse“, bemüht Mixdorf Galgenhumor.

Als er vor zehn Jahren zum Eulenhof zog, war die Abfallwelt in Geisecke für ihn noch in Ordnung. Es gab nur die grauen Restmüll- und die grünen Bioabfall-Tonnen. Auf diese Mengen war auch der „Tonnenplatz“ vor dem Haus ausgelegt. Dreimal sechs Meter groß, bot er 15 Abstellflächen. Schön versteckt, damit die notwendigen, aber wenig attraktiven Sammelgefäße nicht weiter störten.Doch schon die Ankunft der sechs blauen Altpapiertonnen sprengte diese Ordnung. Weil die Fläche trotz Zusammenrückens der bisherigen Gefäße nicht mehr reichte, mussten vier Exemplare im Vorhof bleiben, berichtet Mixdorf: „Jetzt haben wir keinen Platz mehr für Fahrräder.“

 Als „Krönung der Tonnomanie“ empfindet der Geisecker allerdings die nagelneuen gelben Wertstofftonnen. Um deren Menge zu reduzieren, hat er mit dem Kreis schon einen Tausch vereinbart. Einige der sieben kleinen Tonnen werden im Verhältnis 2:1 gegen die größeren getauscht, die sich Nachbarn dann teilen. Doch damit bleiben dem Eulenhof-Bewohner immer noch zu viele Sammelbehälter. Er sorgt sich vor allem auch um die Leerung. Dann müssen die Gefäße 100 Meter weiter in der engen Straße verteilt werden, damit die Durchfahrt möglich bleibt. Und die wurde vorher schon oft zur Slalomtour. 

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