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Am Uhlenhorst: Anwohner sollen für Grundstücke nachzahlen

VILLIGST Sie wohnen und leben in ihren Häusern Am Uhlenhorst – zum Teil seit 40 Jahren. Was viele nicht wussten: Die Zufahrt zu einigen der Garagen und der dazugehörige Vorplatz haben ihnen nie gehört.

Am Uhlenhorst: Anwohner sollen für Grundstücke nachzahlen

Die Straße Am Uhlenhorst.

Im Grundbuch steht noch immer die alte Besitzerin – die neuen Eigentümer wurden nie eingetragen. Insgesamt 25 Eigentümer haben in diesen Tagen Post eines Schwerter Anwaltsbüros bekommen. Darin werden sie aufgefordert, für Teile ihrer Grundstücke Geld nachzubezahlen. Am Dienstag trafen sich die Anwohner erstmals, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

743 Euro bzw. 769 Euro sollen die Anwohner an den Besitzer eines Grundstücks am Winkelstück zahlen. Dieser hatte sein Haus vor 20 Jahren von einer Erbengemeinschaft gekauft. Jetzt möchte er das Haus auf seine Tochter überschreiben. „Deshalb soll alles geregelt sein“, erklärt Norbert Bertram. Bei der Durchsicht der Grundbücher stellte er jedoch fest, dass zu seinem Hausgrundstück noch Parzellen am Uhlenhorst gehörten. 223 und 250 Quadratmeter groß sind diese Grundstücke. Diese will er nun den Anwohnern nachträglich verkaufen.

Am Mittwoch, 5. November, lief die Zahlungsfrist ab: Die Anwohner wollen nun erstmal abwarten, wie die Gegenpartei reagiert. „Anscheinend ist vor 40 Jahren von Notarseite versäumt worden, die Einträge im Grundbuch zu ändern“, sieht Anwohner Rolf Wachsmuth den Fehler nicht auf seiten der jetzigen Hauseigentümer. „Wenn eine Baugenehmigung erteilt wird, muss doch auch die Erschließung gesichert sein“, entrüstet sich der ehemalige Baudirektor. Die Westhofener Baugesellschaft, heute EWG, hatte damals die Erschließung Am Uhlenhorst vorangetrieben.

Anwohnerin Angelika Schero lässt sich nicht verrückt machen: Ihre Eltern hatten in den 60er Jahren Am Uhlenhorst gebaut, sie selbst besitzt außerdem eine Garage in der Straße. „Laut unseren Unterlagen ist alles bezahlt“, sagt sie. Und außerdem, nach so vielen Jahren müsse so ein Anspruch doch verjährt sein.

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