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Anwohner müssen der Stadt zunächst etwas weniger zahlen

Bahnhofstraße

Wie schnell müssen die Anwohner der Bahnhofstraße in Schwerte wie viel zahlen? Die Stadt hat jetzt nachgelegt – und die Zahlen etwas nach unten korrigiert.

Schwerte

von Heiko Mühlbauer

, 05.07.2018
Anwohner müssen der Stadt zunächst etwas weniger zahlen

Die Bahnhofstraße in Schwerte ist wieder befahrbar. © Foto: Björn Althoff

Die Stadt will den Anliegern der Bahnhofstraße nun doch entgegenkommen. Zwar bleibt es bei den höheren Anliegerbeiträgen zum Ausbau der Straße, aber die Zahlungsmodalitäten will die Verwaltung jetzt deutlich moderater gestalten.

Seit Donnerstag fahren die Busse wieder über die Straße. Die letzten Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen. „Wir werden jetzt die Vorausleistungsbescheide verschicken“, erklärte Bürgermeister Dimitrios Axourgos am Mittwochabend im Rat der Stadt. Dabei habe man den Beitrag den die Anwohner jetzt zahlen müssen von den üblichen 90 Prozent auf 50 Prozent gesenkt. Damit muss zwar immer noch jeder den neuen hohen Anteil bezahlen – allerdings nur die Hälfte jetzt, den Rest später.

Bis 2020 kann sich die Stadt mit der Forderung der Restsumme Zeit lassen. Man habe das mit der Kämmerei so tief wie möglich angesetzt, ohne dass die Stadt in Liquiditätsprobleme gerate“, so Axourgos.

Anwohner müssen insgesamt 950.000 Euro zahlen

Die Stadt hatte den Anliegern einst für den Umbau der Bahnhofstraße nur insgesamt 400.000 Euro Anliegerbeiträge in Aussicht gestellt. Wie sich später herausstellte hatte man damals aber die Bürgersteige nicht mit abgerechnet. Das wurde in einer neuen Berechnung ergänzt. Jetzt sollen die Anwohner 950.000 Euro tragen.

Die Betroffenen wollen dagegen klagen. Zahlen müssen sie allerdings vorerst trotzdem, denn die Klage vor dem Verwaltungsgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Wie Axourgos im Rat auf Anfrage noch einmal wiederholte.

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