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Auch Nachfahrin Adolf Mohrs bietet Fackelwanderungen an

SCHWERTE Ideenklau im großen Stil wirft Minerva Winter dem Freischütz und dem Heimatverein vor. Denn auch sie bietet seit Jahren Wanderungen zum Leben des Räubers Dolf Mohr durch den Schwerter Wald an.

Auch Nachfahrin Adolf Mohrs bietet Fackelwanderungen an

Hexe Minerva bietet Führungen zu unterschiedlichen Themen an. Zuletzt haben wir sie bei einer Kräuterführung auf dem Bürenbruch begleitet.

Schließlich sei der vor 150 Jahren lebende Räuber ihr Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater, erklärte die Betreiberin des Hexenladens Trudimonia in Berghofen gestern. Vor allem ärgert sie aber die Tatsache, dass sie mit ihren Einnahmen der Pfingst-Wanderung die Hörder Geschichtswerkstatt unterstützt, während nun der Ideenklau auch noch im großen Stil vermarktet werde.

„Natürlich habe ich kein Monopol auf die Geschichte“, räumt sie ein. Aber zumindest ein Kontakt im Vorfeld wäre nett gewesen. Zumal man bei einer Internet-Recherche über den Räuber vom Höchsten unwillkürlich auf ihre Internetseite stoße. Seltsam findet sie auch die Tatsache, dass ihr vom Forstamt verboten wurde, den Wald für kommerzielle Veranstaltungen zu nutzen und sie selbst bei Mondschein-Wanderungen keine Fackeln nutzen durfte. Wie berichtet, bietet der Freischütz eine Fackelwanderung an, bei der unter anderem aus der Perspektive des Polizeidieners Herlinghaus die Geschichte Dolf Mohrs, der 1851 auf der Flucht erschossen wurde, erzählt wird. „Wir haben von Minerva nichts gewusst“, betonte Freischützgeschäftsführer Jörg Prüser gestern auf Anfrage. Zur Versöhnung habe man Minerva Winter auch zur ersten Fackelwanderung eingeladen. Zusammenarbeit nicht ausgeschlossen.

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