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Ausstellung im Kunstverein: Grotte, Höhle, Imaginationsland

SCHWERTE Die Höhle ist kaum wiederzuerkennen: In den Wänden klaffen Löcher, manche sind ganz eingerissen. Stützbalken sind in der Raummitte zu einer Skulptur verbunden: Alex Jasch hat ganze Arbeit geleistet.

Ausstellung im Kunstverein: Grotte, Höhle, Imaginationsland

Alex Jasch hinter einem seiner Energie-Objekte.

Für die dritte Ausstellung im Kunstverein hat der Düsseldorfer Künstler den von Seb Koberstädt gestalteten Raum aufgebrochen und neu gestaltet. Das Ergebnis ist bei der Eröffnung am Freitag, 29. August, um 19 Uhr zu sehen.

Mit „Die Grotte und Du“ will Jasch in sein Innerstes entführen. Aus der Situation des Vorgefunden, aus Rest-Material und Müll erschafft Jasch besondere, scheinbar absichtslose, aufgeladene Energie-Objekte. Unterstützung bekommt er dabei vom Düsseldorfer Peter Märtin. In der Höhle finden seine Gemälde einen Platz. Sie hat der eher als Bildhauer bekannte Künstler in den vergangenen drei Jahren erschaffen. Als Ausgangspunkt für seine sphärisch-ätherischen Seelenwanderungen, die Märtin in Schwerte erstmals zeigt, dient der „Stern der Ungeborenen“ von Franz Werfel.

In den anderen Räumen zeigt Alexander Esters unter dem Titel „Imaginationsland“ in seiner ersten institutionellen Einzelausstellung Plastiken, Reliefs und Bilder. Esters lebt und arbeitet in Düsseldorf und Frankfurt. Er studierte in Mainz bei Friedemann Hahn und an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler von Albert Oehlen. Seine aus geschnitzten Styrodurplatten montierten Plastiken sind Samples aus seinen eigenen Bildern:

kindlich-kryptische Weltverstärker. Ihr Resonanzraum wird gespeist aus der Kombination von Quellen, die ihre Bekannschaft nicht freiwillig gemacht hätten – wie Bruno Goller und Heavy Metal. Der Grad der Vertrautheit des Künstlers mit seinem Motivspektrum entspricht dem Grad der Befremdung beim Aufprall des Betrachters auf Esters' Arbeiten. Der Betrachter wandert durch das „Imaginationsland“, irgendwo zwischen Kindheit, Picasso und Zurück in die Zukunft.

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