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Baby-Boom in Schwerte freut die Kindergärten

SCHWERTE Der Baby-Boom ist zurück. Nach vielen Jahren ständig sinkender Geburtenraten zeichnet sich in der Ruhrstadt eine überraschende Trendwende ab. Damit naht die Rettung der Kindergärten.

Baby-Boom in Schwerte freut die Kindergärten

Die Kindergärten in Schwerte brauchen keine Schließungen zu fürchten

Gleich um satte zwölf Prozent ist die Zahl der Säuglinge wieder gestiegen, bestätigt Jugenddezernent Hans-Georg Winkler auf RN-Nachfrage: „Das ist eine ganz interessante Entwicklung.“ Bei den Vorbereitungen für den neuen Kindergartenentwicklungsplan stellte sich heraus: Zwischen dem 1. Juli 2007 und dem Stichtag 30. Juni 2008, der den Beginn der Vorschulbetreuung markiert, erblickten 342 junge Schwerter das Licht der Welt. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren dagegen lediglich 306 gemeldet worden.

Weitere Einschnitte im Kindergartenbereich sind deshalb für die Verwaltung erst einmal vom Tisch. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt brauchen wir nicht über weitere Schließungen von Gruppen oder Einrichtungen nachdenken“, will Winkler keine Infrastruktur vernichten, die in wenigen Jahren schon wieder fehlen könnte. Man müsse vielmehr einen Platzpuffer einbauen, damit ein vorübergehendes Überangebot nicht zu Streichungen führt.

Über die Ursachen für den wiedererwachten Mut zum Baby kann Winkler nur spekulieren. „Es könnte sein, dass das neu eingeführte Elterngeld den gewünschten Effekt zeigt“, erklärt der Dezernent. Vielleicht würden aber auch die anderen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung greifen, beispielsweise der Ausbau der Betreuungsplätze für die Unter-Dreijährigen.

Allerdings warnt Winkler vor allzu großen Hoffnungen. Zwar scheint das Tal durchschritten. „Aber wir werden nie wieder die einstigen Höchstzahlen erreichen“, weiß er mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft in Stadt und Kreis: „Kinder, die nicht geboren worden sind, können auch keine Kinder bekommen.“ Aber möglicherweise werde sich die Neugeborenenrate „auf einem gewissen Niveau“ stabilisieren.

Von Bedeutung wäre diese neue Erkenntnis nicht nur für die Zukunft der Kindergärten. „Auch bei der Schulentwicklungsplanung muss man genau hinsehen“, schaut Winkler schon auf die Jahre, wenn die jetzigen Säuglinge zu i-Männchen werden. Mit diesen Zukunftsvisionen wird sich als erstes politisches Gremium der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 2. Dezember beschäftigen

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