Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Bahnhof Westhofen: Vom Schandfleck zur guten Adresse

WESTHOFEN Der Fensterbahnhof, in den letzten Jahren ein eher unansehnliches Gebäude, wird saniert. Die ersten Mieter sind schon drin.

Bahnhof Westhofen: Vom Schandfleck zur guten Adresse

Bürgermeister Heinrich Böckelühr (Mitte) lobte gestern das Engagement von Rolf Hohmann (hi.li.) und Michael Pfingsten (hi.re.). Uwe Rusch und Uta Dudek sind neue Mieter.

Holzdielen mit bunten Farbklecksen stoßen an edles Laminat. Hinter der Türschwelle tut sich ein neuer Raum auf – hell und lichtdurchflutet. Vieles hat sich verändert im Fensterbahnhof Westhofen, auch hier, in der ersten Etage. Rolf Hohmann und Michael Pfingsten haben das historische Gebäude Ende letzten Jahres gekauft und jetzt mit einem neuen Anstrich versehen. Wo vorher heruntergekommener Wohnraum war, haben die beiden Schwerter ein erstes Firmenbüro geschaffen – und gleich begeisterte Abnehmer gefunden.

„Was hier entstanden ist, finden wir sensationell“, urteilt Uwe Rusch, der mit den Unternehmen advantegy und Net-Well Consult als Mieter in die neuen Räume eingezogen ist. Gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Uta Dudek hat Rusch den Sitz der Firma von Fröndenberg nach Westhofen verlegt. „Das Gebäude und das Konzept haben uns überzeugt“, sagt Uta Dudek. Ihre Firmenaktivitäten werden die beiden ab sofort auf Westhofen konzentrieren: Net-Well Consult entwickelt Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten für Unternehmen; advantegy hilft Firmen bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und in Sicherheitsfragen. Mit dem offiziellen Einzug in Westhofen sind drei Arbeitsplätze entstanden. „Und wir planen, weiter zu wachsen. Möglicherweise nehmen wir dann weitere Räume in Anspruch.“

Fast 500 Quadratmeter Wohnraum sind jetzt noch übrig. Rolf Hohmann und Michael Pfingsten wollen auch diese Räume renovieren. „Wir könnten noch bis zu fünf weitere Firmen hier ansiedeln“, so Pfingsten. Ganz bewusst warte man mit der Renovierung auf weitere Interessenten. „Dann können wir die Räume an die Wünsche der Mieter anpassen.“ So solle langfristig ein Firmenzentrum entstehen, in dem sich die Partner gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren könnten. Damit würde auch ein lang gehegter Traum von Rolf Hohmann in Erfüllung gehen. „Er ist Westhofener und hatte schon immer vor, den Bahnhof zu kaufen“, sagt Michael Pfingsten. Anfangs wollten die beiden Firmen-Inhaber das Gebäude als Lager nutzen. „Doch dann haben wir bemerkt, dass es dafür viel zu schön ist.“ So sei man schließlich auf die Renovierungspläne gestoßen – und von denen profitiere auch der Stadtteil: Als neu gestalteter Eingangspunkt hinterlasse der Fensterbahnhof bei Besuchern einen guten Eindruck. „Früher war er immer ein Schandfleck“, so Pfingsten. Die weitere Gestaltung des Fensterbahnhofs soll am 18. Oktober mit einer offiziellen Feier gefeiert werden. Unter dem Motto „WestOfen in Flammen“ können die Besucher an diesem Tag ab 18.30 Uhr die neu gestaltete Fassade und die Außenanlagen bestaunen. „Außerdem kommt die alte Bahnhofsuhr frisch saniert zurück“, verspricht Michael Pfingsten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Parkplätze in Schwerte

100 neue Parkplätze am Marienkrankenhaus geplant

Schwerte Wer morgens am Marienkrankenhaus in Schwerte oder dem benachbarten Ärztehaus etwas zu erledigen hat, weiß: Das erst 2009 eröffnete Parkhaus ist längst zu klein. Um die Parknot rund um die Klinik zu lindern, sollen jetzt 100 neue Parkplätze entstehen. mehr...

Bausünde in Schwerte

Stadt muss 580.000-Euro-Rechnung für City Center zahlen

Schwerte Der Bau des City Centers vernichtete in den späten 70er-Jahren ganze Zeilen von alten Häusern in der Schwerter Innenstadt. Und das Land finanzierte das sogar mit. Jetzt aber musste die Stadt über eine halbe Million Euro an Fördergeldern zurückzahlen.mehr...

Privatschule schließt

Ausverkauf im Gymnasium Garenfeld

Garenfeld Im Juli endete nach 110 Jahren im Privatgymnasium Garenfeld der Schulbetrieb. Seitdem liegen die Gebäude im Dornröschschlaf. Anfang März sollen die Tafeln, Tische und anderes Inventar bei einem Trödelmarkt verkauft werden. Aber die Verkaufspläne der Trägerstiftung gehen weiter.mehr...

Selbstmordversuch in Schwerte

Wer war der unbekannte Lebensretter an der Ruhr?

Schwerte Wie ein dunkles Geheimnis hüteten die Eltern einer Schwerterin einen Vorfall, der sich vor einigen Jahren an der Ruhr abgespielt hat: Damals wollte sich ihre Mutter das Leben nehmen – ein Unbekannter rettete sie. Den sucht die Tochter jetzt.mehr...

Sperrung der Wälder in Schwerte

Betreten verboten - Das gilt bis Sonntag, 18. Februar

Schwerte Wann darf man wieder in die Wälder in Schwerte? Wann ist das Verbot, das nach dem Orkan Friederike in Kraft trat, aufgehoben? Nicht alles steht schon fest. Einiges aber schon.mehr...

Lösung für Schüler in Schwerte

Theodor-Fleitmann-Gesamtschule wird fünfzügig

SCHWERTE Der Trend in Schwerte geht 2018 eindeutig zur Gesamtschule. Dort wurden mehr Kinder angemeldet, als es Plätze gab. Nun wurde zumindest eine Teillösung gefunden.mehr...