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Antrag im Ausschuss

Beckestraße: Linksabbiegen nur noch für Busse?

SCHWERTE Linksabbiegen von der Bahnhof- in die Beckestraße soll in Zukunft nur noch für Busse möglich sein. Der Beschwerdeausschuss berät Anfang November über den Antrag der Werbegemeinschaft. Das Ziel: breitere Gehwege zwischen Bahnhofskreuzung und der Einmündung Poststraße.

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Linksabbiegen soll von der Bahnhof- in die Beckestraße in Zukunft nur noch für Busse möglich sein. Und das von der einzigen Spur, die sich sonst der Geradeausverkehr und die Rechtsabbieger in die Karl-Gerharts-Straße teilen.

Joachim Kockelke, der 2. Vorsitzende der Werbegemeinschaft, möchte den aus der Stadt herausführenden Verkehr statt über die Bahnhofstraße künftig komplett über die Hastingsallee abfließen lassen. Ein Kreisverkehr soll das Linksabbiegen erleichtern. Alternativ schlägt er dort eine neue Ampelanlage vor.

Linksabbiegen von der Bahnhof- in die Beckestraße nur noch für Busse. Und zwar von der einzigen Spur aus, die sich sonst der Geradeausverkehr und die Rechtsabbieger in die Karl-Gerharts-Straße teilen. Diese soll dafür durch einen Kreisverkehr an der Einmündung Hastingsallee attraktiver werden. Das fordert Joachim Kockelke als 2. Vorsitzender der Werbegemeinschaft in einem Antrag an den Rat der Stadt Schwerte. Durch den Verzicht auf die Linksabbiegerspur möchte er Platz gewinnen für breitere Gehwege am oberen Ende der Bahnhofstraße.

Schon bei der Bürgerinformation zur bevorstehenden Umgestaltung der Bahnhofstraße hatte sich Kockelke irritiert darüber gezeigt, dass die Gehwegbreiten zwischen Bahnhofskreuzung und der Einmündung Poststraße fast unverändert bleiben sollten. Deshalb beantragt er jetzt schriftlich „eine nochmalige Überprüfung der Bürgersteigsituation an der nördlichen Bahnhofstraße“.

Kreisverkehr oder weitere Ampelanlage?

Den aus der Innenstadt herausführenden Verkehr möchte Kockelke statt über die Bahnhofstraße künftig komplett durch die Hastingsallee abfließen lassen. Diese Alternative könnte attraktiver gemacht werden, wenn ein Kreisverkehr das Linksabbiegen von der Hastingsallee in die Karl-Gerharts-Straße erleichtere. „Die Einmündung ist breit genug und bietet sich für die Aufnahme des Mehrverkehrs geradezu an“, schreibt der Werbegemeinschafts-Vize. Als Alternative für einen Kreisel schlägt er eine weitere Ampelanlage an dieser Stelle vor. Dadurch würden zugleich „die Autorennen in den Abendstunden auf der Karl-Gerharts-Straße behindert“, ist er sicher.

SCHWERTE 2006 lagen die Pläne zum ersten Mal öffentlich in Schwerte aus - doch auch zehn Jahre später ist ein Ausbau der B236 zwischen Dortmund und der A1 nicht in Sicht. Zahlreiche Pannen verzögerten das Projekt - mal wurde ein Bach vergessen, dann fehlten Gutachten. Die Kosten bislang: über 1,2 Millionen Euro. Eine Chronik.mehr...

Durch breitere Gehwege könne die obere Bahnhofstraße von Rollatorennutzern, Rollstuhlfahrern, Schulkindern und Müttern mit Kinderwagen problemlos genutzt werden, so Kockelke: „Bestenfalls könnte Bäcker Becker auch zwei bis drei Tische nach draußen stellen und damit optisch eine Verkehrsberuhigung unterstreichen.“

Beschwerdeausschuss am 2. November

Die Stadtplaner im Rathaus betrachten die Vorschläge Kockelkes „wohlwollend“, wie Adrian Mork erklärt: „Wir teilen das Anliegen als auch mögliche Lösungen.“ In der Sitzung des Beschwerdeausschusses am 2. November möchte er Ansätze für Lösungsmöglichkeiten zeigen: „Ich denke, ich kann da schon was an die Wand werfen.“

Für die Bahnhofskreuzung müssten aber noch verkehrliche Untersuchungen in Auftrag gegeben werden, so Mork. Die Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens kann aber erst geprüft werden, wenn die Not-Bushaltestellen verschwunden sind. „Wir sind aber sehr optimistisch, dass wir diese Linksabbiegerspur nicht brauchen“, sagt er. Detaillierte Pläne würden in der Februarsitzung des Planungsausschusses vorgestellt.

LICHTENDORF Eigentlich sollte die Autobahnbrücke der A1 über die Sölder Straße bereits in diesem Jahr erneuert werden. Baubeginn ist jetzt aber doch wohl 2017. Weil es während der Arbeiten auch zu Behinderungen zwischen Lichtendorf und Geisecke kommen wird, ist eine Informationsveranstaltung für die Nachbarn geplant.mehr...

Beschwerdeausschuss




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