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Böckelührs Spar-ABC: FAB schließen

SCHWERTE Die Schließung des FAB zum nächstmöglichen Zeitpunkt und die Übertragung der SEG an die Stadtwerke – mit diesen beiden Vorschlägen eröffnet die Verwaltung die nächste Sparrunde.

Böckelührs Spar-ABC: FAB schließen

Die Schließung des FAB steht wieder zur Verhandlung.

Am Dienstagabend traf sich die Lenkungsgruppe aus Verwaltungsspitze und Ratsmitgliedern, um weitere Details des von der Unternehmensberatung Rödl & Partner vorgeschlagenen Sparkonzepts zu erörtern. Dabei legte Bürgermeister Heinrich Böckelühr ein Arbeitspapier der Verwaltung vor. Unter Buchtsabe A wird aufgelistet, was sofort umgesetzt werden kann. Unter B, was noch der Prüfung bedarf und unter C, was eher schwierig umzusetzen sei.

Sofort umsetzbar ist nach Ansicht der Verwaltung zum Beispiel die Schließung von Spielplätzen, die Erhöhung von Kursgebühren bei Musiksschule und VHS, Reduzierung der offenen Jugendarbeit und die Erhöhung der Gebühren für Feuerwehreinsätze. Manches spüle aber erst später Geld in die städtischen Kassen, wie die Personalreduzierung, die ab 2011 das Budget um jährlich 50 000 Euro entlasten soll.Einen Diskussionbedarf sieht die Stadt noch unter anderem bei der Erhöhung der Kindergartenbeiträge, der Wiedereinführung von Parkgebühren, Reduzierung der Grünflächen und der Streichung der Sportförderung. Hier müsse man noch wirtschaftliche Machbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen prüfen. Hierzu gehört auch die FAB-Schließung.

Anderes wurde gar auf die Priorität C (stärkerer Diskussionsbedarf) gesetzt. Dazu gehören die Benutzungsgebühren für Schwimmbäder und Sportplätze genauso, wie die Schließung des Ruhrtalmuseums. Und auch die Schließung des Feuerwehrstandorts Wandhofen ist nach dieser Liste noch nicht vom Tisch. Bereits im Vorfeld ließen die Parteien durchblicken, dass sie nicht alles mittragen könnten. So will die SPD der neuen Leitung der Bäder GmbH zumindest die Chance einräumen, bis 2011 das Bad finanziell besser aufzustellen. „Wenn man jetzt schon vereinbart zu schließen, geht da ja niemand mehr hin“, so SPD-Chef Dirk Kienitz.

Ob man allerdings mit dem Spaßbad irgendwann Geld verdienen könne, bezweifelt der Vorsitzende des Bäderbeirates, Hubert Sieweke (SCD). Er geht davon aus, dass man mit geeigneten strikten Sparmaßnahmen aber zumindest die Zuschüsse um eine Millionen Euro reduzieren könne. Eine Schließung vor 2011 komme aus vertragsrechtlichen Gründen ohnehin nicht in Betracht. 

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