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Boule-Turnier der Grünen: Die Kugeln rollten

SCHWERTE Am Wuckenhof geben sie sich die Kugel. Und das einmal jährlich. Das "Green-Prix Boule-Turnier" von Bündnis 90/Die Grünen lockte am Wochenende zum vierten Mal Jung und Alt in die Altstadt.

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Eine Bahn und Kugeln, mehr braucht's nicht.

Auch jeden Sonntag am 11 Uhr wird an der Boule-Bahn am Wuckenhof gespielt.

"Das Schöne am Boule ist, dass jeder mitmachen kann und dass man dabei mit anderen Leuten ins Gespräch kommt", betonte Organisator und Stadtrat-Mitglied Rupert Filthaus, der in diesem Jahr 24 Konkurrenten im Wettbewerb um den Wanderpokal zählte. Auch Dirk Kienitz, Vorsitzender des SPD Stadtverbandes Schwerte, buhlte unter anderem um den Sieg. "Ich spiele gern Boule", so der Politiker. "Hier steht nicht das Gewinnen, sondern das kommunikative Element im Vordergrund."Politiker im Kampf ums "Schweinchen" Den Kampf ums "Schweinchen", also dem Gegenstand, dem man mittels Wurf einer Eisenkugel am nächsten kommen muss, lieferten sich auch Peter Schött und Guido Schöttler, der das Turnier schon einmal gewonnen hatte. Wiederholung nicht ausgeschlossen, aber: "In erster Linie geht es um den Spaß an der Sache."

Die Sportart Boule stammt ursprünglich aus Frankreich und ist dem italienischen Boccia ähnlich. Rupert Filthaus: "Dank des Ausländerbeirates haben wir in Schwerte seit den 70-er Jahren diese Boccia-Bahn am Wuckenhof, die sich eben auch zum Boule spielen eignet. Dadurch gibt es in Schwerte eine richtige Boule-Szene."Bald zweite Boule-Bahn an der Rohrmeisterei? Da diese Bahn aber die einzige in der Ruhrstadt sei, hoffe man jetzt, dass die Pläne zum Bau einer zweiten Bahn auf dem Areal des vorgesehenen Plateaus an der Rohrmeisterei bald realisiert werden könnten, so Filthaus.

Am Sonntag konnte Britta Rost das Turnier für sich entscheiden, ihr Boule-Partner Peter Schött landete auf dem zweiten Platz.

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