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Das Künstlerhaus öffnet seine Türen

SCHWERTE Hier auf dem Dachboden lässt sich wunderbar entspannen. Zufrieden die Seele baumeln lassen. Nachdenken über das, was man erreicht hat – und noch erreichen will.

Das Künstlerhaus öffnet seine Türen

Eva Witter-Mante (l.) und Birgit Breer freuen sich auf viele interessierte Besucher.

Das Künstlerhaus am Markt ist fertig. Mit dem Ausbau des Dachbodens ist die Renovierung abgeschlossen. Nach fast genau einem Jahr laden Birgit Breer und Eva Witter-Mante am Sonntag, 30. November, zur offiziellen Eröffnung in das Atelier ein, das sie „Zwischenraum“ genannt haben. Von 14 bis 19 Uhr öffnen sie die blaue Tür für alle Interessierten und Neugierigen.

Zum ersten Mal sind bei dieser Ausstellung auch wieder eigene Werke der Künstlerinnen zu sehen. Professor Harald Mante hängt im Flurbereich gerade die letzten Fotografien an die Wand. Geradeaus geht es ins Atelier von seiner Frau Eva Witter-Mante. Ein Besprechungsraum geht in den Arbeitsbereich über. Überall stehen Arbeiten der Bildhauerin, hängen Bilder an den Wänden. Auch das Atelier von Malerin Birgit Breer, ein Stockwerk höher, ist ähnlich aufgeteilt.

Die Fußböden im Künstlerhaus sind in einem hellen Grau gestrichen, alle Wände und Holzelemente strahlend weiß. „Wir wollten helle und weite Räume“, erklärt Eva Witter-Mante. Denn jede dunkle Fläche schlucke Licht. Eine weiße Treppe führt leicht geschwungen auf den Dachboden hinauf. Hier haben die Künstlerinnen eine Wand komplett entkernt, nur das Gefache steht noch. Dieses Stockwerk ist als letztes fertig geworden. Beim Welttheater war es noch nicht für Besucher zugänglich. Jetzt erinnert nur noch eine Stelle, gelb-grau-grün gesprenkelt, an den Ursprungs-zustand. Im Treppenhaus haben die Künstlerinnen das Stück bewusst unverputzt gelassen.

Hier oben erzählen Eva Witter-Mante und Birgit Breer von ihren zukünftigen Plänen. Feste Öffnungszeiten soll es geben, irgendwann im kommenden Jahr. Den Vorhof zum Markt hin wollen sie einladend gestalten. Eva Witter-Mante schaut sich um. „Jetzt müssen wir aber erst selber einmal hier ankommen.“ Und Birgit Breer nickt. Die Renovierung hat viel Kraft gekostet. „Wir haben ja das meiste selbst gemacht“, betonen die Künstlerinnen. Und das sollen nun auch alle Schwerter sehen. Ganz nebenbei möchten Eva Witter-Mante und Birgit Breer so die Hemmschwelle zur Kunst ein wenig abbauen.

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