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Der Konkurrenz getrotzt

SCHWERTE Trotz Konkurrenzveranstaltungen in Dortmund und Hagen strömten die Kunden am Sonntag in Scharen in die Innenstadt. „Wahrscheinlich geht der Trend an solchen Tagen dann doch zur familiären Atmosphäre in kleineren Städten“, schätzte der Vorsitzende des Einzelhandelsverbandes Hartwig Tondera.

Der Konkurrenz getrotzt

In Scharen strömten die Besucher in die Schwerter Innenstadt.

Und familiär ging es wirklich zu. Ob beim Spekulatiusbacken der beiden heimischen Bäckereien auf der Bahnhofstraße, den Verkaufsständen auf dem Markt oder den zahlreichen kleinen Attraktionen dazwischen. Nahezu überall sah man heimische Akteure. Ob der Kfz- und Italopop-Meister Gaetano Milanese, der die Besucher auf der Bahnhofstraße zum Mitschunkeln animierte oder Ester-Maria Grulke, die auf dem Cava-Platz Waffeln für ihren Verein Louisa feilbot. Freude auch beim Handel Freude hatten die Einzelhändler auch an der Nachfrage. Denn die meisten Besucher zogen am Ende auch mit Einkaufstaschen ab. „Und das zählt natürlich für uns“, betonte Hartwig Tondera.    Eine angenehme Stadt sei Schwerte, finden die Langes aus Lüdenscheid. Daheim gebe es große Einkaufszentren, aber weniger Atmosphäre. Dabei war es purer Zufall, dass die beiden Eheleute am verkaufsoffenen Sonntag in der Ruhrstadt gelandet sind. „Eigentlich wollten wir zur Antikmesse nach Iserlohn“, schmunzelt Irma Lange. Doch sie hatte sich mit dem Datum vertan. Auf dem Rückweg fuhren sie über die Dörfer, machten einen kleinen Abstecher Richtung Ruhr und landeten so mitten im Einkaufstrubel der Ruhrstadt. Fotos mit RTL-Star Alexander Sholti  Viele Besucher aus anderen Nachbarstädten kamen gezielt in die Schwerter City, wie Ina Bolender aus Iserlohn, die über den Martinimarkt bummelte. Als neuer Platz für Attraktionen bei Stadtfesten und verkaufsoffenen Sonntagen möchte sich der Innenhof des Peddinghaus-Gebäudes am Wilhelmsplatz etablieren. Dafür hatte man extra einen Fernsehstar engagiert. Alexander Sholti, zumindest Anhängern der RTL-Seifenoper „Unter uns“ ein Begriff, ließ sich geduldig von Fotograf Peter Dunke mit wechselnden Fans ablichten. Die Aufnahmen gab es wenig später für fünf Euro zu Gunsten der Aktion „Mittagstisch für alle Kinder“, die der Schauspieler unter stützt, zu erwerben.Spekulatiusmarkt ein Volltreffer Immer mehr zum Volltreffer entwickelt sich der Spekulatiusmarkt auf der Bahnhofstraße. Mit Live-Musik, Flammkuchen und eben den namensgebenden Spekulatius sorgte er für ein Gegengewicht zum Marktplatz. Auch auf dem Postplatz drängten sich am Sonntag die Kunden. Händler, Gastronomen und der Betreiber des Karussells hatten allerdings bereits am Samstag aufgebaut. „Da war es allerdings eher ruhig“, zieht Weinhändler Jochen Reidt Bilanz. Mit dem zweiten Tag war er allerdings sehr zufrieden. Ein positives erstes Fazit zog auch der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Joachim Kockelke: „Bislang lief es gut,“ fasste er am Nachmittag zusammen. Die endgültige Bilanz der Kaufleute bleibt aber den Registrierkassen vorbehalten.  

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