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Die Bullemänner in der Rohrmeisterei

SCHWERTE Das Musik-Comedy-Duo „Die Bullemänner“ füllte die Rohrmeisterei bis auf den letzten Platz. Das typisch westfälische “rrrollende Rrrr“ war allgegenwärtig. Zugleich hatte der Abend eine nachdenkliche Note, bot teilweise bittersüße Provokation.

Die Bullemänner in der Rohrmeisterei

Unterm Sportpulli jede Menge harte Fakten: Ein Bullemann.

Das Duo aus dem Münsterland verband die bewegenden Themen unserer Zeit mit Witzen, die nur in Schwerte funktionieren. Der Einstieg des Programms „Sekuhrity“ zündete. Der „Navi“ hatte die beiden mit ihren witzigen Kappen und rosa Kniestrümpfen nach Wandhofen geschickt. Eine fürchterliche Vorstellung, fanden wohl auch die meisten Zuschauer.

Die nächsten Gluckser galten dem Thema Tod. Denn selbst das verpackten die „Bullemänner“ in westfälischen Humor. „Et kommt, wie et kommt“, schlussfolgerten sie. Heinz Weißenberg schickte eine schreiend komische Petrus-Darstellung hinterher, in der er Augustin Upmann an der Himmelspforte wieder zurück zur Erde schickte – um „anne Bude“ Kippen zu holen. „Petrus“ verkündete den Lieblingsspruch von Gott: „Dat meiste erledigt sich eh von selbst“. Er muss es ja wissen. Witze über Eugen Drevermann oder die Schwerter Stadtteile trafen auf überspitzte Gedanken zu Kofferbombern, afrikanischen Flüchtlingen auf der Ruhr oder Weißenberg als „Karl Faktor“, der als „Integrator“ ausländischen Jugendlichen deutsche Trink-Sitten vermittelt. So mancher Lacher blieb im Halse stecken, die „Bullemänner“ wollen eben auch erschrecken.

Im zweiten Teil des gut zweistündigen Programms sinnierten bewährte „Bullemänner“-Figuren wie Heini Stettkötter und August Laukämper über „Ganzkörper-Trikot-Brennereien“ im Sonnenstudio oder die Bier-Globalisierung. „Sie sehen jetzt ein Hörbuch“, kündigte das Duo eine Klang-Sprach-Collage an, die von der Revolution des Gartengemüses gegen genmanipulierte Mörderbohnen erzählte. Am Ende stand wieder Wandhofen, der Abend schloss mit einem gekonnten Country-Song und einem dieser Tage allgegenwärtigen Ausdruck: „Yes, we can“. Auch in Westfalen.

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