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Zeugen gesucht

Diebe rauben aus Voliere mehr als 50 Zucht-Tauben

SCHWERTE Haufenweise weiße Federn im Dreck. Dazwischen die Reste zerschlagener Vogeleier sowie eine tote Taube. Und eine unheimliche Stille. Fassungslos steht Wolfgang Rassfeld in der leeren Voliere, in der tags zuvor noch über 50 Rassetauben gurrten. Diebe haben sie geraubt.

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Fassungslos steht Wolfgang Rassfeld vor seiner leergeräumten Voliere: 50 Rasse-Tauben wurden ihm geraubt.

Zurückgeblieben sind nur Massen von Federn und eine tote Jungtaube.

Mit einem Schlag ausgelöscht sind 20 Jahre Zuchtarbeit für Orientalische Roller.

Den Erfolg von 20 Jahren Zuchtarbeit haben Unbekannte in der Nacht zu Montag geklaut. Fuchs oder Marder sind außer Verdacht. „Die knacken keine Schlösser“, erklärt Wolfgang Rassfeld aus Holzen: „Das müssen Zweibeinige gewesen sein.“

 Und die machten kräftig Beute. Denn in dem Taubenschlag flatterten keine gewöhnlichen Brieftauben, sondern äußerst seltene Höhenflugtauben. Den sogenannten Orientalischen Rollern hat sich der frühere Werksmaurer von Hoesch in seiner Freizeit verschrieben. Ihren Wert schätzt er auf mehr als 50 Euro pro Exemplar. Über den rückwärtigen Zaun – so vermutet der 69-Jährige – sind die Täter wohl auf sein Grundstück am Köttersweg geschlichen. Denn auf dem Hof vor dem Fachwerkhaus wacht Schäferhund Orno: „Wenn der anschlägt, bin ich wach.“

Lediglich neun Orientalische Roller sind von der ganzen Zucht übrig geblieben. Sie schliefen sicher auf dem Dachboden des Wohnhauses. Für die Weiterzucht reichen die verbliebenen Tiere kaum aus.  Hinweise an die Polizei unter Tel. 921-3320 oder 921-0.  

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