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Ferien-Intensiv-Schwimmkurs

Ergster Nichtschwimmer üben für Seepferdchen

ERGSTE In fünf Tagen zum Seepferdchen. Ein ehrgeiziges Ziel haben sich die Vier- bis Achtjährigen gesetzt, die sich am Dienstag auf den Weg zum Ergster Lehrschwimmbecken machen. Wer sie kurz darauf beim Ferien-Intensiv-Schwimmkurs im Becken planschen sieht, der weiß: Es ist zu schaffen.

Ergster Nichtschwimmer üben für Seepferdchen

Schon nach kurzer Zeit wagten die Kleinen die ersten Becken-Durchquerungen.

Ganz ohne Wassererfahrung sind die meisten der jungen Teilnehmer nicht. „Mein Sohn geht jeden Samstag schwimmen“, berichtet Maik Paßmann über seinen vierjährigen Sohn Moritz. Und das schon, seit er ihn mit sechs Monaten erstmals mit zur Wassergewöhnung in das Bewegungsbad des Marienkrankenhauses nahm: „Das Babyschwimmen ist ganz gut für die Motorik.“

Im Marienkrankenhaus erfuhr Paßmann, der in Fröndenberg wohnt, auch zufällig von dem Intensivkurs. Erstmals wird dieses Angebotspaket vom Sportverein Eintracht Ergste gemeinsam mit der Krankenkasse BKK VDN geschnürt.

Präventionskurs soll Gefahren im Wasser vorbeugen

„Es ist ein Präventionskurs“, sagt BKK-Sprecherin Christiane Wille. Denn viel zu viele Kinder blieben heutzutage Nichtschwimmer. Um Gefahren im Wasser vorzubeugen, möchte die Krankenkasse ihren Beitrag leisten, indem sie die Finanzierung des Lehrgangs übernimmt.

So wird im Ergster Lehrschwimmbecken für das Seepferdchen geübt

Christiane Wille vom Sponsor,  der Betriebskrankenkasse (BKK) VDN, hatte für die jungen Schwimmschüler auch Wasserbälle mitgebracht.
Mit gegenseitigem Nassspritzen nahmen die Trainerinnen Julia Treder (l.) und Vicki Hüsken (r.) den jungen Schwimmschülern die Scheu vor dem nassen Element.
Trainerin Julia Treder erklärte auch, wie man die Schwimmnudel umlegt.
Mit viel Geplantsche ging es quer durch das Becken.
Damit ihre Kinder ungestört Schwimmen üben konnten, zogen sich die Eltern in die Schwimmmeisterkabine zurück.
Mit zwölf Kindern ausgebucht war der Intensiv-Schwimmkurs für Vier- bis Achtjährige.
Mit gegenseitigem Nassspritzen nahmen die Trainerinnen Julia Treder (l.) und Vicki Hüsken (r.) den jungen Schwimmschülern die Scheu vor dem nassen Element.
Mit Schwimmbrettern, Pool-Nudeln und Schwimmgürteln gesichert, ging es ins feuchte Element.
Die Trainerinnen Julia Treder (l.) und Vicki Hüsken (r.) bereiteten die Vier- bis Achtjährigen auf die ersten Schwimmübungen vor.
Pool-Nudeln, Schwimmgürtel und Schwimmbretter halfen bei der Durchquerung des Beckens.
Schon nach kurzer Zeit wagten die Kleinen die ersten Becken-Durchquerungen.
In einem Intensivkurs lernen die Vier- bis Achtjährigen innerhalb einer Woche das Schwimmen.
Die Trainerinnen Julia Treder (l.) und Vicki Hüsken (r.) gewöhnten die kleinen Schwimmschüler erst einmal an das Wasser.
Trainerin Julia Treder gab Hilfestellung.
Ordentlich spritzen durften die jungen Schwimmschüler.

Außerdem hat Christiane Wille auch noch hellgelbe Wasserbälle für jeden der zwölf Teilnehmer in dem ausgebuchten Kurs mitgebracht. Das Spielzeug steht aber vorerst nicht im Mittelpunkt.

Die Eltern nehmen es mit, als sie sich aus der Schwimmhalle zurückziehen, damit ihre Kinder ungestört den Trainerinnen Vicki Hüsken und Julia Treder lauschen können. Diskret von der Schwimmmeisterkabine aus oder hinter den Fensterscheiben beobachten sie, wie ihre Kleinen zunächst in einer Reihe auf dem Beckenrand sitzen.

Immer mehr junge Nichtschwimmer


Jeder dritte Grundschüler


Weil Schwimmbäder geschlossen


 An manchen Schulen

Mit blauweißen Schwimmgürtel wird für das Seepferdchen geübt

„Was haltet ihr davon, wenn wir euch ein bisschen nass spritzen und ihr uns auch?“, fragt Julia Treder. Augenblicklich beginnen 24 Füße damit, das Wasser zu durchpflügen. „Wie im Regen“, ruft ein Mädchen. Sollte jemand noch Scheu vor dem angenehm warmen Nass gehabt haben, so ist sie bereits in diesem Moment verflogen.

Blauweiße Schwimmgürtel sind Pflicht. Nach und nach kommen dazu rote Schwimmbretter und bunte Poolnudeln ins Spiel. „Seid ihr bereit zum Schwimmen?“ möchte Vicki Hüsken wissen. Und ob. Unter lautem Gequieke und Gejuchze geht es quer durch das Becken. Hin und her, her und hin mit unglaublicher Energie. Das Seepferdchen kommt immer mehr in Sicht.

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