Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

FAB: Eigenes Sparkonzept gegen Schließung

SCHWERTE Auf unter 470 000 Euro jährlich könne man den Verlust des Freizeit- und Allwetterbades drücken, wenn man alle Sparmöglichkeiten ausschöpft. Davon gehen zumindest Bäderchef Xaver Majewski und Bäderbeiratsvorsitzender Hubert Sieweke aus, die ihre Sparvorschläge jetzt dem Beirat präsentierten.

FAB: Eigenes Sparkonzept gegen Schließung

Antonia und Giuliano sind begeisterte FAB-Besucher.

1,86 Millionen Euro betrug nach Siewekes Angaben der Verlust der städtischen Bädergesellschaft im vergangenen Jahr. 424  000 davon entfallen auf das Stadtbad, 1,436 Millionen auf das FAB. In diesem Jahr werden es wahrscheinlich 1,17 Millionen Euro Verlust sein, den das Spaßbad schreibt.

Doch mit einer veränderten Wasseraufbereitung und, wenn es gelingt, dem einzelnen Gast auch über den Eintritt hinaus noch etwas mehr zu verkaufen, könne man rund 200 000 Euro im Jahr mehr auf der Habenseite verbuchen. Diese Maßnahmen seien bereits angelaufen.Schwieriger wird es beim Personal. 300 000 Euro könnte man bei optimierten Arbeitsabläufen einsparen, rechnet Sieweke vor. Allerdings bleibt die Frage, was mit den Menschen passiert. Ein Teil von ihnen hätte eine Rückkehroption zur Stadt, allerdings nur dann, wenn es die Bädergesellschaft nicht mehr gibt. Letztlich beträfen die Einsparungen aber mehr Mitarbeiter als zur Stadt zurück könnten. Deshalb schließt diese Sparmöglichkeit auch betriebsbedingte Kündigungen ein.

Günstiger für das Bad, allerdings kein Gewinn für die Stadtkasse, wäre eine Absenkung der Pacht, die das FAB an die Stadt zahlt, von derzeit jährlich 395 000 Euro. „Das ist am Markt vorbei“, glaubt Sieweke, der 100 000 Euro für realistisch hält. Er plädiert dafür, der neuen Bäderführung eine Chance zu geben, da wegen der Verträge der Bestand des Bades ohnehin bis 2010 gesichert ist. In der Vergangenheit war SCD-Fraktionschef Sieweke allerdings einer der größten Befürworter eines Verkaufs des Bades. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Fernseh-Redakteurin Gabriele Conze wuchs in Schwerte auf

Emotionen wecken für Schleimfische und Borstenwürmer

Schwerte 129 Drehreisen – hinter der TV-Doku „Der Blaue Planet“ steckt viel Arbeit. Auch eine gebürtige Schwerterin war dabei und stand vor der Herausforderung, die Zuschauer für ungewöhnliche Tiere zu begeistern.mehr...

Zeitungsdesigner floh nach Schwerte

Ein Syrer erkundet die Redaktion der Ruhr Nachrichten

Schwerte Mohammad Ushman Salem hat schon viel erlebt: Als Gastarbeiter hat der Syrer lange in Kuwait gelebt. Als er von dort zurück in den syrischen Bürgerkrieg abgeschoben wurde, flüchtete er – bis nach Schwerte. In der Schwerter Redaktion der Ruhr Nachrichten begab er sich auf berufliche Spurensuche.mehr...

Kinderbetreuung in Westhofen

Eltern ärgern sich über Personalnot in der Kita Arche

Westhofen Wer einen Kindergartenplatz hat, geht davon aus, dass der Nachwuchs dort bis zur verabredeten Zeit betreut wird. In der Arche in Westhofen klappt das aber in letzter Zeit immer weniger zuverlässig, klagen Eltern, die selbst als Betreuer einspringen mussten.mehr...

Parkplätze in Schwerte

100 neue Parkplätze am Marienkrankenhaus geplant

Schwerte Wer morgens am Marienkrankenhaus in Schwerte oder dem benachbarten Ärztehaus etwas zu erledigen hat, weiß: Das erst 2009 eröffnete Parkhaus ist längst zu klein. Um die Parknot rund um die Klinik zu lindern, sollen jetzt 100 neue Parkplätze entstehen. mehr...

Bausünde in Schwerte

Stadt muss 580.000-Euro-Rechnung für City Center zahlen

Schwerte Der Bau des City Centers vernichtete in den späten 70er-Jahren ganze Zeilen von alten Häusern in der Schwerter Innenstadt. Und das Land finanzierte das sogar mit. Jetzt aber musste die Stadt über eine halbe Million Euro an Fördergeldern zurückzahlen.mehr...

Privatschule schließt

Ausverkauf im Gymnasium Garenfeld

Garenfeld Im Juli endete nach 110 Jahren im Privatgymnasium Garenfeld der Schulbetrieb. Seitdem liegen die Gebäude im Dornröschschlaf. Anfang März sollen die Tafeln, Tische und anderes Inventar bei einem Trödelmarkt verkauft werden. Aber die Verkaufspläne der Trägerstiftung gehen weiter.mehr...